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NVIDIA GeForce 6800 GS

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Seite 1: NVIDIA GeForce 6800 GS

In den vergangenen Monaten hat sich eine Menge auf dem Grafikkarten-Markt getan. So stellte NVIDIA seine neue GeForce-7800-Reihe vor. Diese besteht momentan aus dem Top-Modell GeForce 7800 GTX 512 sowie aus den minder langsameren GeForce 7800 GTX und GeForce 7800 GT. ATI ist in den letzten Wochen nachgezogen und hat mit der Vorstellung der Radeon-X1000-Reihe gleich sieben unterschiedliche Varianten vorgestellt, die sämtliche Leistungsansprüche befriedigen sollen. Die Radeon-X1600-Grafikkarten sollen den Mid-Range-Bereich abdecken. Auch stellte ATI einige Derivate der X800-Serie vor, die ebenso im Mittelklasse-Sektor platziert sind. So haben wir bereits die Sapphire Radeon X800 GTO getestet. Bisher hat NVIDIA noch keine Pläne verlautbaren lassen, GeForce-7xxx-Karten für den Mainstream-Bereich auf den Markt zu bringen. Dennoch kontert NVIDIA mit der neuen GeForce 6800 GS, die zwar aus der NV4x-Serie stammt, trotzdem über genügend Leistung verfügt, um den Mittelklasse-Bereich bedienen zu können.

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Nachfolgend eine Aufstellung von ausgewählten ATI- und NVIDIA-Grafikkarten:

Ausgestattet mit einem NV42-Core, der mit 425 MHz getaktet wird, bietet die GeForce 6800 GS alle Features einer modernen Grafikkarte. So stehen dem Grafikchip 256 MB GDDR-III zur Verfügung, der über eine Taktfrequenz von 500 MHz verfügt und mit 256 Bit angebunden ist. Es sind 12 Pixel-Pipelines und 5 Vertex-Shader vorhanden, also etwas weniger als bei den High-End-Modellen der GeForce-6800-Reihe. Dennoch stellt die GeForce 6800 GS ein ernst zu nehmende Konkurrenz für die GeForce 6800 GT dar, da diese eine um 75 MHz geringere Kerntaktung hat. Obwohl die ATI Radeon X1600XT über deutlich höhere Taktfrequenzen verfügt, ist der Vergleich mit der GeForce 6800 GS interessant, da ATIs Grafikkarte lediglich über ein 128-Bit-Speicheranbindung verfügt. Auch der direkte Vergleich mit der Radeon X800 GTO mit der GeForce 6800 GS dürfte spannend sein.