> > > > Powercolor Radeon X800GT

Powercolor Radeon X800GT

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 2: Die Powercolor X800GT

Trotz Midrange-Ambitionen finden wir auf Powercolors Karte zwei DVI-Anschlüsse - im Endeffekt passt diese Luxusausstattung zum Rest der Karte, da man ja auf 256 MB und den R480 setzt. Für Nutzer von älteren analogen Bildschirmen gibt es selbstverständlich einen Adapter im Lieferumfang. Weiterhin sieht man den TV-Out, den die Karte ebenso besitzt.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Lüfter der Karte erinnert an die typischen X800-Modelle, insbesondere an die neuere X800XL. Powercolor verwendet hier ATIs Referenzdesign und nicht eine schicke Modifizierung, wie beispielsweise HIS mit den IceQII-Modellen. Im Praxiseinsatz zeigte sich der Lüfter als recht leise - die Karte generiert zwar die typische Lautstärke heutiger Midrange-Karten, gehört aber nicht zu den lauteren Modellen. In einem auf den Silentbetrieb getrimmten Rechner würde man sich aber sicherlich wünschen, dass er noch ein Stückchen leiser ist. Bezüglich der Wärmeentwicklung reicht der Kühlkörper vollkommen aus, eine üppigere Dimensionierung ist nicht notwendig.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch findet man auf der Powercolor-Karte keinen PCI-Express-Stromanschluss vor. Schon auf der X800XL ist dieser nicht notwendig, bei einer Karte mit 8 Pixelpipelines sieht ATI ihn also auch nicht vor. Die Karte besitzt weiterhin auch nicht den ViVo-Anschluß der Top-Karten. Ebenso fehlt das Hardwaremonitoring über den Catalyst-Treiber, derartige Features bleiben also auch den X8xx-High-End-Karten vorenthalten, denen ATI das Feature zugesteht.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Rückseite finden wir weitere vier GDDR3-Module, die jedoch nicht mitgekühlt werden. Da die GDDR3-Module ihre Wärme hauptsächlich an das PCB abgeben, ist eine passive Kühlung auch nicht unbedingt notwendig.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Als Speicher kommen 2,0ns-Module von Samsung zum Einsatz. Die 490 MHz liefern sie also "out of the box", zum Übertakten wird nicht mehr viel Spielraum sein, denn für 500 MHz sind sie spezifiziert. Sie können auf ein 256bit-Interface zurückgreifen - ein großer Vorteil gegenüber der X700-Serie.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Da es sich bei dieser Karte um ein Hersteller-Modell handelt, dürfen wir auch einen Blick auf den Lieferumfang legen:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Powercolor legt einen DVI-to-VGA-Konverter mit in das Paket, ebenso ein S-Video und ein Composite-Video-Kabel/Adapter. Als Spiel finden wir Pacific Fighter von Ubisoft im Paket, zudem eine Cyberlink DVD-Suite. Neben der Treiber-CD findet man sonst noch eine Quick-Installation Guide im Paket - das war´s schon.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf den Stromverbrauch und die Overclocking-Fähigkeiten des Chips.