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Sapphire Hybrid Radeon X700 Pro

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Seite 3: Sapphire Hybrid Radeon X700 Pro - Stromaufnahme und Overclocking

Stromaufnahme:

In Zeiten immer steigender Energiekosten macht man sich schon Gedanken, wo man Strom sparen kann. Vor ein paar Jahren war das Thema Stromkosten für Computer noch keine wichtige Frage. Da die heutigen Rechner aber immer leistungsstärker und zugleich auch stromfressender werden, kann man schon beim Kauf seiner PC-Komponenten darauf achten, dass man nicht die leistungshungrigsten Komponenten kauft. So kann man beim Kauf eines Netzteils darauf schauen, dass man nicht den aller stärksten kauft, da dieser dann meistens überdimensioniert ist und daher unnötig viel Strom verbraucht. Schauen wir uns nun die Stromaufnahme der Sapphire im Idle-Modus und unter Last an:

Stromverbrauch idle (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Stromverbrauch Last (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Die Stromaufnahme der Sapphire Hybrid Radeon X700 Pro fällt positiv niedrig aus. Im Idle-Modus werden 108 Watt verbraucht und im Lastbetrieb 204 Watt. Somit liegt man in etwa im Bereich der NVIDIA GeForce 6600 GT. Eine geringe Stromaufnahme unter Last bedeutet aber meistens, dass die Leistung der Grafikkarte nicht sonderlich hoch ist: Durch zusätzliche Pipelines und höhere Taktraten vergrößert sich natürlich die Abwärme, die die High-End-Chips generieren.

Overclocking:

Durch Overclocking kann man die maximale Leistung aus einer Grafikkarte herausholen. Wie eingangs erwähnt, ist die GPU mit 425 MHz getaktet und der 2-ns-Speicher ist kaum schneller mit 432 MHz getaktet. Der Speicher ist bis 500 MHz spezifiiert, was hoffen lässt, dass zumindest der Grafikspeicher noch um einige MHz schneller laufen kann. Wir setzen das ATI Tool ein, das automatisch die maximalen Taktfrequenzen finden kann.

Die Übertaktungsergebnisse fallen völlig unbefriedigend aus. Ob es sich bei unserem Testsample um eine Ausnahme handelt, können wir nicht feststellen. Die GPU konnten wir um 15 MHz auf 440 MHz übertakten und den Speicher konnten wir um gerade 9 MHz auf 441 MHz bringen. Letzteres Ergebnis enttäuscht uns besonders, da schließlich 2-ns-Speicher verbaut wurde, der bis 500 MHz spezifiziert sein sollte. Eventuell scheint man den Speichertakt nicht weiter erhöhen zu können, weil die Karte den Speicher mit einer niedrigeren Spannung als spezifiziert anspricht. Wer eine günstige Grafikkarte mit guten Übertaktungsfähigkeiten sucht, liegt hier völlig falsch und sollte sich eher bei der NVIDIA GeForce 6600 GT umsehen, die schon in mehreren Tests ihre Übertaktungsqualitäten unter Beweis stellen konnte.

Schauen wir uns als Nächstes das Testsystem an.