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Sapphire Hybrid Radeon X700 Pro

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Seite 16: Fazit und Empfehlungen

Die durchgeführten Benchmarks haben uns gezeigt, dass es sich bei der Sapphire Hybrid Radeon X700 Pro keinesfalls um eine Spieler-Grafikkarte handelt. Die erreichten Ergebnisse sind unterdurchschnittlich und man wird daher mit dieser Grafikkarte keinen Spaß haben, wenn man aktuelle Spiele mit hohen Auflösungen und Antialiasing zocken möchte. Bei zukünftigen Spielen wird es mit dieser Grafikkarte quasi unmöglich sein, einigermaßen flüssig zu spielen und dabei eine gute Bildqualität zu erhalten, da man eine niedrige Auflösung mit geringen Qualitätseinstellungen auswählen müsste, damit ein Spiel überhaupt spielbar ist. Die Konkurrenz-Karte NVIDIA GeForce 6600 GT kann im Vergleich überzeugender abschneiden und daher würden wir dieser Grafikkarte den Vorrang geben, da diese ein wesentlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet.

Die Grafikkarte findet man in diversen Onlineshops für rund 150 Euro und so fällt der Preis niedrig aus. Dass dafür die Ergebnisse nicht ausreichen, sieht man im Vergleich mit der NVIDIA GeForce 6600 GT, die schon für einen niedrigeren Preis käuflich ist und dabei wesentlich bessere Ergebnisse abliefern kann, obwohl diese nur für 128 MB Grafikspeicher verfügt. Dies scheint aber bei diesem Leistugnsniveau nicht ausschlaggebend zu sein, da 256 MB Grafikspeicher erst bei hohen Auflösungen mit aktiviertem Antialiasing und anisotroper Filterung gefordert werden. Dies ist definitiv nicht der Einsatzbereich dieser Grafikkarte, sodass die höher getaktete GeForce 6600 GT besser abschneiden kann. Anders als bei der NVIDIA-Karte scheint nicht die 128-Bit-Speicheranbindung der Flaschenhals zu sein, sondern die oftmals erwähnten niedrigen Taktraten. Dafür fällt die Stromaufnahme der Leistungsfähigkeit entsprechend niedrig aus.

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Die Overclocking-Ergebnisse fielen bei dieser Grafikkarte überaus enttäuschend aus und so ist nur ein geringes Übertakten möglich. In diesem Bereich konnte uns die NVIDIA GeForce 6600 GT wesentlich besser überzeugen. Dafür gefällt uns der leise Lüfter, was aber nicht sonderlich überraschend ist, da die Abwärme nur gering ausfällt, sodass es sicherlich auch möglich wäre, die Grafikkarte mit einem etwas größeren Kühlkörper passiv zu kühlen. Aber auch mit dem aktiven Lüfter könnte man diese Grafikkarte in einem Silent-PC einsetzen, da der Lüfter angenehm leise arbeitet. Die angebotenen Anschlüsse sind Standard und werden sicherlich den meisten Kunden ausreichen. Der Lieferumfang der Grafikkarte fällt für den verhältnismäßig niedrigen Verkaufspreis großzügig aus und ist nur kaum geringer als bei den Top-Karten von Sapphire.

Positive Punkte der Sapphire Radeon X700 Pro:

  • leiser Betrieb
  • umfangreiches Zubehör

Negative Punkte der Sapphire Radeon X700 Pro:

  • schwache Leistungsergebnisse
Abschließend können wir zusammenfasssen, dass es sich bei der Sapphire Hybrid Radeon X700 Pro definitiv um keine Spieler-Grafikkarte handelt, dafür sind die Ergebnisse einfach zu schlecht. Wohl eher ist der Einsatz in einem Office-Rechner oder in einem HTPC zu sehen, die nicht auf Grafikleistung ausgelegt sind, sondern eine günstige und/oder leise Lösung benötigen. Wer für den Preis eine spielfähige Grafikkarte kaufen möchte, greift lieber zur NVIDIA GeForce 6600 GT die dank ihrer höherer Taktfrequenzen wesentlich bessere Resultate erzielen kann. Allerdings hat auch Sapphire auch schon für ein paar Euro mehr deutlich attraktivere Karten im Angebot - ab 200 Euro gibt es schon Karten der X800-Serie im Handel.

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