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Test: ASUS MARS II

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Seite 2: ASUS MARS II - Impressionen (1)

Bevor wir mit der genaueren Betrachtung der Karte beginnen, noch ein Blick in den Lieferumfang. Neben der Karte selbst legt ASUS noch folgende Beigaben in den Karton:

  • Treiber-CD
  • Handbuch
  • SLI-Bridge
  • 2x PCI-Express 8-Pin-Adapter
  • DVI-VGA-Adapter
  • Limited-Edition-Zertifikat

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Die eigentlichen Dimensionen der Karte werden auf einem Einzelbild leider nicht wirklich deutlich. Daher haben wir die Radeon HD 6990 und GeForce GTX 590 einmal dazugelegt. Doch auch mit dieser Maßnahme können wir eine Eigenschaft nicht abbilden - das Gewicht. Die Karte wiegt etwas über 2,5 kg und dürfte damit die schwerste Karte sein, die jemals auf dem Markt erschienen ist.

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Wohl mit das wichtigste Merkmal der Kühlung der MARS II sind die beiden 120 mm großen Lüfter. Sie sitzen direkt über den beiden Heatsinks, die sich jeweils um eine GPU kümmern. Schon hier ist die Höhe der Karte gut erkennbar. Wir haben schon einige Designs mit 2,5- bzw. 3-Slot-Kühler gesehen und sind daher nicht überrascht, dass ASUS auch bei der MARS II derart viel Platz in Anspruch nehmen möchte.

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Die Rückseite wird von einer großen Backplate dominiert, welche das komplette PCB bedeckt. Unten prangert groß der Produktname sowie die Produktserie "Republic of Gamers", in welche die MARS II sicher problemlos einzuordnen ist. Hier ebenfalls sehr schön zu sehen ist die Position der beiden GPUs sowie einer wichtigen Komponenten der Spannungs- und Stromversorgung, auf die wir später noch etwas genauer eingehen wollen.

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Mit der GeForce GTX 590 konnte sich NVIDIA noch an die ATX-Spezifikationen halten. AMD musste diese Grenze mit der Radeon HD 6990 bereits überschreiten. Weit jenseits davon bewegt sich die ASUS MARS II. Gleich dreimal 8-Pin als zusätzliche Stromversorgung haben wir auf noch keiner Karte gesehen. Zusammen mit den 75 Watt, die über den PCI-Express-Slot zur Verfügung gestellt werden können, kommen wir auf einen theoretischen Maximalverbrauch von 525 Watt.

Über den roten Taster lassen sich die beiden Lüfter auf 100 Prozent ihrer Drehzahl regeln. Damit überschritten werden alle Software-Settings. Wie laut die Karte dann ist, schauen wir uns bei den entsprechenden Messungen an.

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Weiter geht es mit einem Blick auf die Slotblende. Hier hat ASUS zweimal Dual-Link-DVI und jeweils einmal einen vollwertigen DisplayPort und HDMI-Ausgang verbaut. Aufgrund der Limitierung von zwei Displays pro GPU wären auch nicht mehr Ausgänge möglich gewesen. Der Aufbau eines 3D-Vision-Surround-Systems mit drei Displays wäre mit der MARS II kein Problem.

Beim HDMI-Ausgang hält sich ASUS an die 1.4a-Spezifiaktion - erlaubt also die Übertragung von 7.1 HD Audio und Blu-ray 3D. Das DisplayPort Interface 1.2 bietet ebenfalls die neuesten Entwicklungen wie den Support von DisplayPort-Hubs und den Aufbau einer Daisy-Chain.

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Natürlich ist auch die ASUS MARS II in der Lage im SLI betrieben zu werden. Was man allerdings mit der Performance zweier Karten anfangen soll, ist fraglich - vom Anschaffungspreis einmal abgesehen.