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ATI CrossFire

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Seite 5: Fazit

Dass ATI an einer Multi-VPU-Technologie arbeitet und diese jetzt auf den Markt bringt, ist keine Überraschung. Die Umsetzung dagegen schon, denn hier macht CrossFire einen deutlich durchdachteren Eindruck als SLI.

 

So kann ATI gewährleisten, dass egal von welchem Hersteller die Radeon-Grafikkarte der CrossFire Edition stammt, sie mit jeder anderen Grafikkarten der X850- oder eben der X800-Serie zusammenarbeitet. Bei NVIDIA sollte die Karten nicht nur vom gleichen Hersteller sein, auch das BIOS muss eine identische Version aufweisen, was in der Praxis schon zu einigen Problemen führte. Zusätzlich zu einem durchdachtem Rendering Mode, dem SuperTiling, hat man es auch geschafft die Bildqualität durch verbessertes und mehrfaches Anti-Aliasing zu optimieren. Als größter Positivpunkt aber dürfte die Unterstützung jeder 3D-Software herhalten dürfen. Während man bei NVIDIA auf eine Profilunterstützung im Treiber selbst angewiesen ist, kann CrossFire bei jeder 3D-Anwendung ausgeführt werden. Zudem ist kein Neustart bei Aktivierung und Deaktivierung von CrossFire nötig. Ein weiterer von ATI aufgeführte Positivpunkt, das Fehles einer Selection-Card für die Umschaltung des Single-Card oder Dual-Card Betriebes, fällt allerdings unter den Tisch, da NVIDIA und seine Mainboardpartner bereits ihre Mainboards verbessert haben und diese Umstellung nun auch direkt im Windows ohne Hardwareeingriff möglich ist.

Ein kleiner Nachteil - den ATI aktuell mit NVIDIA noch teilt: Beide High-End-Technologien laufen nur auf "eigenen" Mainboards. NVIDIA setzt noch auf die eigenen Intel-Chipsätze, bei ATI ist der Radeon XPress 200 CrossFire notwendig. Dies ist schade, denn es hemmt die Flexibilität der Anwender in einem sehr großen Maße.

Wir sind auf die erste Testellung eines ATI-Radeon-Xpress-200-CrossFire-Edition-Mainboards samt der dazugehörigen ATI-Radeon-CrossFire-Edition-Grafikkarte gespannt, die wir Mitte bis Ende Juni erwarten. Die Markteinführung durch die bereits erwähnten Mainboard- und Grafikkartenhersteller soll dann um Juli erfolgen.

Zu guter Letzt wollen wir noch einen Blick auf das ATI-CrossFire-System werfen, welches ATI auf der Präsentation der Presse vorstellte.

Sehr schön ist die Kabelpeitsche zu sehen, die die beiden Grafikkarten miteinander verbindet. Die hier verwendete Peitsche verfügte noch über zu kurze Kabel und so musste eine DVI-Verlängerung dafür sorgen, dass die Signale auch ihr Ziel erreichen. Den ATI-Radeon-Grafikkarten der CrossFire-Edition wird aber eine ausreichend dimensionierte Kabelpeitsche beiliegen. Als Netzteil kam ein 500-Watt-Modell aus dem Hause Antec zum Einsatz. Grundsätzlich liegt der Energieverbrauch eines CrossFire-Systems nach Angaben von ATI unter dem eines SLI-Systems. Da eine ATI Radeon X850 XT Platinum Edition für sich alleine schon weniger Strom verbrauchen würde als eine NVIDIA GeForce 6800 Ultra, kann ein solches CrossFire-System auch kaum mehr Strom verbrauchen als ein NVIDIA-GeForce-6800-Ultra-SLI-System. Allerdings haben wir in einigen Messungen einen höheren Stromverbrauch der X850XT PE festgestellt - wir sind also gespannt auf den von uns gemessenen tatsächlichen Stromverbrauch.

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Zu Demozwecken kam das System, welches wir aus den Benchmarks kennen, zum Einsatz. Ein AMD Athlon 64 FX-55 nebst 1 GB DDR-Arbeitsspeicher sorgen für genügend Dampf für die ATI Radeon X850 CrossFire Edition mit ATI-Radeon-X850-XT-Unterstützung. Schön zu sehen ist der Northbridge-Kühler auf den spannungsversorgenden Elementen des Mainboards. Hier hat ATI im Referenzdesign die passenden Halterungen für eben einen solchen Kühler vorgesehen und so kann jeder Overclocker der dies für nötig hält, falls der Mainboardhersteller dies nicht schon getan hat, einen Northbridge-Kühler montieren.

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Zum Abschluss noch ein Blick in den Geräte Manager, der die verbauten Grafikkarten mit ihren Modellnummern auch als solche ausgibt. Ähnlich wie bei NVIDIAs SLI schon ein beeindruckender Anblick - zwei High-End Grafikkarten in einem System.

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