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Sapphire Radeon X800 AGP

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Seite 18: Fazit und Empfehlungen

Im Laufe dieses Reviews bestätigte sich unser Anfangsverdacht, dass die Sapphire Radeon X800 zwischen der Sapphire Radeon X800 Pro Toxic und der Sapphire Radeon 9800 Pro liegen wird. Zu Beginn haben wir festgestellt, dass die Taktfrequenzen der Sapphire Radeon X800 rund 20 Prozent niedriger liegen als die der Sapphire Radeon X800 Pro Toxic. Dies hat sich auch in den einzelnen Benchmarks bestätigt. Die Leistungsunterschiede zwischen beiden Grafikkarten liegen zwischen 15 und 35 Prozent, was zeigt, dass die ATI-Grafikkarten recht gut skalieren. Dies haben wir auch am Preis gesehen, denn die Sapphire Radeon X800 ist schon ab 240 Euro erhältlich, womit sie 20 Prozent günstiger ist als die Sapphire Radeon X800 Pro, die man ab 300 Euro kaufen kann.

Auch wenn die Sapphire Radeon X800 rund 60 Euro günstiger ist als die Sapphire Radeon X800 Pro, handelt es sich bei der hier getesteten Grafikkarte nicht um einen Preis-Leistungs-Sieger. In den Benchmarks haben wir gesehen, dass die NVIDIA GeForce 6600 GT mit der Sapphire Radeon X800 sehr gut mithalten kann und dabei deutlich günstiger ist. Schon für 170 Euro ist eine solche Grafikkarte zu kaufen. Das gute Abschneiden der GeForce 6600 GT im Vergleich zu der Sapphire Radeon X800 lässt sich auf die hohen Taktfrequenzen von 500 MHz Core bzw. 450 MHz Speicher zurückführen, wobei die NVIDIA GeForce 6600 GT nur über eine 128-Bit-Speicheranbindung verfügt. Diese wird aber erst in den höheren Auflösungen mit aktiviertem AA und AF zum Flaschenhals.

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Beim Overclocken haben wir gesehen, dass in der Sapphire Radeon X800 noch eine Menge Leistungsreserven vorhanden sind, die sich leicht ausschöpfen lassen und wodurch man wesentlich bessere Benchmarkergebnisse erzielen kann. Durch Übertaktung der Grafikkarte auf 450 MHz GPU und 480 MHz Speicher kommt man fast an die Leistungsfähigkeit einer ATI Radeon X800 Pro heran. Die Stromaufnahme der Grafikkarte war durchschnittlich, was mit den Leistungsergebnissen der Grafikkarte konvergiert. Der Lüfter der Grafikkarte ist im Idle-Modus nicht sonderlich laut, erst unter Last kann man den Lüfter deutlich hören, wobei sich die Geräuschentwicklung in Grenzen hält und nicht sehr störend auffällt. Dennoch ist diese Grafikkarte mit dem Standardlüfter nicht für Silent-Rechner geeignet.

Positive Punkte der Sapphire Radeon X800:

  • guter Lieferumfang
  • gute Übertaktbarkeit

Negative Punkte der Sapphire Radeon X800:

  • durchschnittliche Preis/Leistung durch relativ niedrige Standardtaktung

Schlussendlich kann man sagen, dass die Grafikkarte eine solide Basis darstellt, um ein leistungsstarkes System aufzubauen. Insbesondere wenn man die Grafikkarte übertaktet, kann die Grafikkarte sein Potenzial unter Beweis stellen. Dennoch handelt es sich bei der Sapphire Radeon X800 nicht um ein Schnäppchen. Preisbewusste User sollten sich eher eine NVIDIA GeForce 6600 GT kaufen, die schon ab 170 Euro erhältlich ist und dafür eine Menge Leistung bietet. Wer ein paar Euro mehr ausgibt, bekommt schon eine deutlich schnellere X800 Pro, wie die Sapphire Toxic X800 Pro, die deutlich mehr Performance mitbringt.

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