> > > > Test: EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked

Test: EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 19: Fazit

Die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked hat sich in unserem Test wacker geschlagen. Während die etwas höheren Taktraten von 797/1594/1950 MHz für leicht höhere Frameraten in jedem Testabschnitt sorgten, aber auch die Leistungsaufnahme unter Last etwas nach oben trieben, blieb der verbaute Lüfter unter Volllast angenehm laufruhig. Auch wenn dieser im Vergleich zur ersten Revision der NVIDIA GeForce GTX 570 deutlich gekürzt und hier und da abgespeckt wurde, leistet er ganze Dienste - im Leerlauf mit 38,3 dB(A) ist er kaum aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören und auch im Spiele-Betrieb ist er mit 42,2 dB(A) etwas leiser als die Referenz. Einzig während unserer Overclocking-Tests war er mit 44,3 dB(A) etwas zu laut.

Apropos Overclocking: Hier machte sich bemerkbar, dass unser Testkandidat fast schon am Maximum arbeitete, denn mit 815/1630/2177 MHz war nicht mehr allzu viel aus den 480 Shadereinheiten der GF110-GPU und dem 1280 MB großen GDDR5-Videospeicher herauszuholen. Die abgespeckten Maße des Dual-Slot-Kühlers, welcher sowohl äußerlich, als auch innerlich stark an das System einer NVIDIA GeForce GTX 560 Ti erinnert, machen sich allerdings bei den Temperaturen bemerkbar. Hier lag unser Testmuster auf einem etwas höheren Temperatur-Niveau.

Beim Lieferumfang zeigte sich EVGA etwas spendabler, als so manch anderer Hersteller und legte neben dem Handbuch, der Treiber-CD, dem QuickStart-Guide und den üblichen Adaptern und Kabeln auch ein Poster und einen Aufkleber für das PC-Gehäuse bei. Das Poster dürfte aber mit Sicherheit nicht jeden überzeugen. Besser hätten uns da eine SLI-Brücke und ein schicker DirectX-11-Titel, wie er einigen AMD-Grafikkarten beiliegt, gefallen. Ob der  DisplayPort-Anschluss, welchen EVGA auf seiner GeForce GTX 570 HD SuperClocked verbaute, tatsächlich seinen Einsatz finden wird, wagen wir einmal in Frage zu stellen, da er keinen weiteren Vorteil mit sich bringt. Schließlich lassen sich ohne SLI und 3DVision weiterhin nur zwei Monitore gleichzeitig mit der Grafikkarte betreiben.

 

Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked
Straßenpreis ca. 275 Euro
Homepage http://www.evga.com/
Technische Daten
GPU
GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren
3,0 Milliarden
GPU-Takt
797 MHz
Speichertakt
1950 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1280 MB
Speicherinterface
321 Bit
Speicherbandbreite
156,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
480 (1D)
Shadertakt
1594 MHz
Texture Units
60
ROPs
40
Pixelfüllrate
31,9 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU 815 MHz
Speicher 2177 MHz
3DMark (Herstellertakt) 2086 Punkte
3DMark (Übertaktett) 1962 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 38,3 dB(A)
Last-Modus 42,2 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 91 Watt
Last-Modus
358 Watt
Temperatur
Idle-Modus 40 °C
Last-Modus
85 °C

Die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked hinterlässt zwar einen durchaus vernünftigen Eindruck, doch fehlte uns für einen Award der nötige Wow-Effekt - unter Last etwas leiser, aber wärmer als die Referenz, im Overclocking-Test nicht überzeugend.

Positive Aspekte der EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked:

  • Leiser als unsere Referenz
  • Größere Anschlussvielfalt

Negative Aspekte der  EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked :

  • Etwas wärmer und stromhungriger
  • Schlechtes Overclocking-Potential
Weiterführende Links: