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MSI NX6600GT

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Seite 2: MSI NX6600GT - Layout und Besonderheiten

Die NVIDIA GeForce 6600 GT kann man im Mittelfeld der aktuellen Grafikkarten einordnen. Sie bietet für einen passablen Preis eine gute Leistung und reicht für die meisten Spiele aus, um diese flüssig spielen zu können. Im Vergleich zu den Top-Katen von NVIDIA kann sich die GeForce 6600 GT gut behaupten und nicht jeder PC-Spieler braucht die höchsten Framezahlen, um hin und wieder ein Spiel zocken zu können. Zuvor hat NVIDIA die GeForce 6600 GT für die PCI-Express-Schnittstelle veröffentlicht, aber nach wenigen Wochen kam sie auch für die AGP-Schnittstelle auf den Markt. Dieser Schritt ist leicht verständlich, da heutzutage noch ein Großteil der PC-User ein Mainboard mit AGP-Schnittstelle haben und wohl nur die wenigsten beinahe ein völlig neues System kaufen würden, um eine PCI-Express-Grafikkarte einbauen zu können. Der Anteil der Midstream-Grafikkarten macht einen Hauptteil der abgesetzten Grafikkarten aus, weswegen die Hersteller darauf bedacht sind, diesen Markt befriedigend abzudecken.

Die MSI NX6600GT hält sich an die Spezifikationen von NVIDIA und so ist die GPU mit 500 MHz und der Speicher mit 450 MHz getaktet. Dies ist ein Unterschied zu den PCI-Express-Grafikkarten, diese haben eine Taktung von jeweils 500 MHz Core und RAM. Der Speicher ist mit 128 Bit angebunden, was sie zur GeForce 6800LE abgrenzt. Anders als die High-End-Modelle von Nvidia besitzt die Nvidia Geforce 6600 GT nur 8 Pixelpipelines und 3 Vertex-Shader. Alle anderen Features der 6er-Serie sind in dieser Version vollständig vorhanden.

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Die GeForce 6600 GT ist ein paar Zentimeter kürzer als die Grafikkarten der GeForce 6800-Serie. Ein weiterer Unterschied der AGP-Version ist der zusätzliche Stromanschluss, den man an der Grafikkarte findet. Bei der PCI-Express-Version der GeForce 6600 GT ist dieser Anschluss entfallen, da die PCI-Express-Schnittstelle anders als der AGP-Port genügend Strom liefern kann. Anders ist auch die Positionierung des Kühlkörpers. Bei der AGP-Variante ist der Kühlkörper schräg montiert und verdeckt die Speicherbausteine. Neben dem GPU-Kühler befindet sich ein Passiv-Kühlkörper, der die HSI-Bridge kühlt. Die Spannungswandler werden nicht passiv gekühlt, wie es bei den Top-Modellen von NVIDIA der Fall ist, da die Leistungsaufnahme der MSI-Karte nicht so stark ist.

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Anders als bei der Referenzkarte von NVIDIA besteht der Kühlkörper von MSI aus Vollkupfer, der die Abwärme effizient von der GPU abführen kann. Bei der NVIDIA-Karte besteht der Kühlkörper aus Aluminium, der schwarz lackiert ist. Der Kühlkörper ist verhältnismäßig klein geraten, aber eine stärkere Kühlung scheint nicht notwendig zu sein, da die GeForce 6600 GT nicht so viel Strom verbraucht, wie eine GeForce 6800 GT oder Ultra. Im laufenden Betrieb kann man den Lüfter hören, wenn er auch nicht störend hervortritt. Die Lautstärke des verbauten Lüfters ist in etwa vergleichbar mit dem Lüfter der NVIDIA-Referenzkarte und der Kühlkörper wird auch nicht übermäßig warm. Deswegen könnte man diese Grafikkarte auch in einem Silent-System verbauen. Die von uns geteste GeForce 6600 GT für PCI-Express konnte sich in der Lärmentwicklung im Mittelfeld einordnen.

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Neben einem Video-In/-Out-Anschluss verfügt die MSI NX6600GT über einen DVI- und einen VGA-Ausgang. An den DVI-Port kann man über einen mitgelieferten DVI-to-VGA-Adapter einen analogen Bildschirm anschließen. Bei der NVIDIA-Referenzkarte waren zwei DVI-Anschlüsse vorhanden. Diese haben natürlich den Vorteil, dass man zwei digitale Bildschirme auch mit digitalen Signalen versorgen kann. Möchte man an diese Grafikkarte zwei LCDs anschließen, die auch über DVI-Anschlüsse verfügen, müsste eine von beiden Monitoren analog anschließen, da nur ein DVI-Anschluss vorhanden ist. Bei dem analog angeschlossenen Monitor würde es zu Qualitätsverlusten kommen.

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Auf der Rückseite der Grafikkarte sehen wir den Metallbügel, der den Kühlkörper auf der Grafikkarte fixiert.

Ein Foto von der GPU darf auch nicht fehlen. Es wird ein NV43-Chip verwendet, der für PCI-Express entwickelt wurde. Im unteren Teil sehen wir die HSI-Bridge. Diese wandelt die Signale um, sodass die Grafikkarte auch mit der AGP-Schnittstelle kommunizieren kann.

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Auf der Grafikkarte befinden sich 128 MB GDDR-III. Auf der Oberseite der Grafikkarte befinden sich vier FBGA-Module, die jeweils 32 MB groß sind. Diese wurden von Samsung hergestellt und tragen die Kennzeichnung K4J55323QF-GC20, die für einen maximalen Takt von 500 MHz bei einer Latenzzeit von 2 ns spezifiziert sind. Da die Speicherbausteine der MSI NX6600GT mit 450 MHz getaktet sind, müssten noch einige MHz aus dem RAM heraus zu holen sein. Dies werden wir auf der folgenden Seite herausfinden.

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Abschließend noch zwei Fotos von der Verpackung und dem Lieferumfang.

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MSI legt folgendes Zubehör bei:

  • DVI-VGA-Adapter
  • S-VHS-Verbindungskabel
  • Kabelbaum mit verschiedenen Video-Anschlüssen
  • MSI-Casebadge
  • Bedienungshandbücher
  • Virtual Drive 7 Professional
  • Restore IT 3 Professional
  • WinDVD 5.1
  • MSI Treiber-CD
  • Spiele-Bundle:
    • Prince of Persia: The Sands of Time
    • URU: Age Beyond Myst
    • XIII
    • 14in1 Demo-Games Collection

Den Lieferumfang der MSI NX6600GT kann man als Standard bezeichnen. Es liegen alle notwendigen Kabel und CDs bei, um die Grafikkarte in Betrieb zu nehmen. Mit Prince of Persia und XIII liegen auch zwei einigermaßen aktuelle Spiele bei, die die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte aufzeigen können.

Auf der nächsten Seite schauen wir uns die Stromaufnahme und die Overclocking-Ergebnisse der Grafikkarte an.