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ATI Radeon X850 Platinum Edition für AGP

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Seite 3: ATI Radeon X850XT Platinum Edition - Stromaufnahme, Overclocking

Stromaufnahme:

In Zeiten, wo die Kosten für Energie immer mehr steigen, ist ein Blick auf die Stromaufnahme seiner heimischen Geräte wichtig, da heutzutage ein Hochleistungs-Rechner mehrere hundert Watt verbraucht, was sich dann im Laufe der Zeit in der Stromrechnung negativ niederschlagen kann. Schauen wir uns zunächst den Stromverbrauch der X850XT PE im Idle-Modus an:

Stromverbrauch idle (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Im Idle-Modus kommt das Clock-Gating zum Einsatz, das zuerst bei den Mobility Radeon-Grafikkarten verwendet wurde. So verbraucht man am wenigsten Strom mit 106,1 Watt, was etwa 6 Watt weniger sind als der Nächstbeste. Ein sehr gutes Ergebnis für eine High-End-Karte, wenn beispielsweise nicht gespielt wird, sondern das System nur im 2D-Betrieb zum Arbeiten verwendet wird. Hier wird dann nicht nur Strom gespart, sondern auch der Lüfter läuft langsamer und ist dann praktisch nicht vernehmbar.

Stromverbrauch Last (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Wo es im Idle-Modus noch sehr gut um die X850 bestellt war, sieht es unter Last ziemlich schlecht für die Grafikkarte aus. Mit rund 245 Watt verbraucht man mit Abstand von 15 Watt zur X800XT am meisten. Zu beachten ist, dass dieses die Leistungsaufnahme für das komplette System ist, allerdings ist nach diesem Test klar, dass ATI hier auf der Leistungsbilanz nicht sehr gut abschneidet. Beim Einsatz mit einem stromfressenden Prescott-Prozessor sollte man also an ein ausreichend dimensioniertes Netzteil und gute Belüftung denken. Allerdings war auch im 3D-Modus die Lautstärke des Lüfters noch annehmbar - viele 1-Slot-Karten sind durchaus lauter.

Overclocking:

Kurz haben wir natürlich auch das Overclocking angetestet - wirklich fordern wollten wir das Muster jedoch noch nicht, denn ein Referenzmodell soll natürlich nicht gleich beim ersten Test den Geist aufgeben. Interessant ist hier natürlich, wie hoch sich die 130-nm-GPU tatsächlich takten lässt und ob ATI noch etwas Spielraum beim Übertakten lässt. Gerade die GPU ist mit maximal 540 MHz natürlich schon ziemlich hoch getaktet. Der Speichertakt lief bei uns mit 587 MHz statt mit den vorgeschriebenen 590 MHz.

 

Beim Overclocking sind keine Wunder zu erwarten gewesen. Den Takt der GPU konnten wir nur um magere 10 MHz steigern, was ca. 2% mehr Takt bedeutet. Man muss dabei immer im Sinn behalten, dass die Taktraten der Grafikkarte schon sehr hoch sind, weshalb man nicht mehr soviel Spielraum nach oben hat. Umso erfreulicher ist das Übertaktungsergebnis des Speichers. Diesen konnten wir um 20 MHz anheben auf 610 MHz, was sogar 10 MHz mehr sind als von Samsung spezifiziert, dies sind etwa 3% mehr Takt. Durch das Overclocking konnten wir etwas mehr als 200 Punkte plus verzeichnen, dies sind etwa 2% mehr an Punkten. Wir sehen also, dass die Grafikkarte recht gut skaliert, aber das Ergebnis war insgesamt recht unspektakulär aufgrund des bereits sehr hohen Taktes der Komponenten.

Schauen wir uns auf der nächsten Seite das Testsystem an: