> > > > Low-End-Grafikkarten im Test

Low-End-Grafikkarten im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 9: Auslastung DVD-Playback und HDTV-Playback

Low-End-Grafikkarten werden nicht nur zum Spielen eingesetzt - sondern auch in HTPC-Rechnern, die im Wohnzimmer leise und möglichst ruckelfrei Medien wiedergeben sollen. NVIDIA und ATI werben beiden mit ihren unterschiedlichen Techniken zur Videobeschleunigung, also haben wir die Karten und die integrierte Lösung auch durch die Wiedergabe von einer DVD und einer HDTV-Demo gefordert. Verwendet wurde hierzu der Windows Media Player 10. Im Playback der DVD ergaben sich folgende Ergebnisse:

Die NVIDIA-Karten liegen mit ungefähr 11% Auslastung hier knapp vor den ATI-Karten, die im Bereich zwischen 6 und 11% lagen, aber etwas deutlicher schwankten. Insgesamt haben die ATI-Karten einen etwas besseren Eindruck gemacht. Sehr gut unterwegs war allerdings auch die integrierte Grafik - Intels i915G konnte mit ungefähr 9% Auslastung gut mithalten. Natürlich haben wir hier eine leistungsstarke CPU eingesetzt - aber bei maximal 11% braucht man sich wohl heutzutage auch mit einer Mittelklasse-CPU wie einem Pentium 4 2.8 Ghz keine Sorgen um DVD-Playback mehr zu machen.

Beim HDTV-Playback kommt man recht einfach auf eine höhere CPU-Auslastung:

Auch hier schnitten die Lösungen von NVIDIA wieder etwas schlechter ab als die X300-Serie von ATI - NVIDIA kam fast an 30% CPU-Auslastung heran, bei ATI hielt sich die CPU-Auslastung im Bereich um 25%. Noch besser war wieder Intel: Mit ca. 22-25% liegt man hier am besten. Zunächst machte uns dies stutzig - aber auch mit neuen Treibern, aktuellstem Media Player und mehrmaligem Überprüfen der Treibereinstellungen gab es keine anderen Ergebnisse.

Fazit: Für einen HTPC reicht in der Regel eine integrierte Grafik, wenn eine ausreichend schnelle CPU und ausreichend viel Speicher vorhanden ist. Eine externe Grafikkarte benötigt man nur, wenn man zusätzlich TV-Out und DVI benötigt, denn die meisten Mainboards können derartige Features nicht bieten - und die von Intel gebotenen ADD2-Karten sind am Markt leider auch nur schwer verfügbar.