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Low-End-Grafikkarten im Test

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Seite 7: Powercolor X300

Auch noch sehr günstig, aber in diesem Low-End-Roundup schon die Luxuskarte: Die X300 von Powercolor hat einen eindeutigen Vorteil in diesem Roundup durch ihr 128bit-Interface. Auch von NVIDIA gibt es derartige GeForce 6200-Karten am Markt, die auch mittlerweile knapp unter 100 Euro zu haben sind. Wir haben die X300 mit in den Vergleich aufgenommen, weil sie ebenso auf dem RV470 basiert. Sie besitzt jedoch im Vergleich nur den Unterschied, dass sie 128 MB mit 128bit ansteuert - ansonsten sind die Taktraten bezüglich des Speichers und der GPU absolut identisch. Für uns also ein sehr guter Vergleich, der zeigt, wie ein Speicherinterface eine Karte beschleunigen/ausbremsen kann.

Aufgrund der Anzahl der Speichermodule haben wir hier wieder eine Grafikkarte in normaler Bauhöhe:

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Auf der Karte finden wir nun wieder in gewohnter Art und Weise einen DVI-Out, einen VGA-Out und einen TV-Out. Dies ist auch die typische Bestückung für eine X300-Karte: Sie kostet minimal mehr, deshalb packen viele Hersteller auch einen Anschluß mehr mit auf die Karte. Auch hier gibt es aber Unterschiede von Hersteller zu Hersteller.

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Als Speichertyp kommt auch hier - wie bei der X300SE - normaler DDR zum Einsatz. Da auch hier 200 Mhz Speichertakt anliegen, reichen auch hier 5,0ns-Module aus. Powercolor setzt hier aber auf hochwertige Samsung TC50-Module, die wir auch auf anderen Karten bereits öfter gefunden haben. Zum Übertakten bleibt allerdings aufgrund der 200 Mhz-Spezifizierung der Module ebenfalls wenig Raum.

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Die Karte ist passiv gekühlt, denn auch hier reicht eine passive Kühlung für den RV470 aus, da er nicht höher getaktet ist. Den Kühlkörper stylt Powercolor hier sogar schon etwas anmutender. Im Bild sind ebenso die vier Speichermodule der Vorderseite zu erkennen, jeweils 16 MB-Module. Ein Stromanschluß ist auch auf dieser Karte nicht zu finden, die X300 holt sich jedes Watt aus dem PCI-Express x16-Bus.

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Auf der Rückseite finden wir nun weitere vier 16 MB-Chips und auch einen Silk-Screen für den ATI Theater-Chip - die Hersteller könnten also mit diesem Layout auch eine Karte mit Video-In designen.

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Der RV470-GPU nochmals ohne Kühlkörper. Auch hier ist er mit 325 Mhz getaktet und besitzt dieselben Features wie auf den anderen Karten. Damit wird auch deutlich, dass HyperMemory keine Hardware-Lösung ist, sondern über Software realisiert wird, NVIDIA setzt hingegen für TurboCache einen eigenen GPU ein. Dies ist auch der Grund dafür, warum ATI nicht im Systemspeicher rendern kann. Wie sich dies in der Performance insgesamt auswirkt, zeigen wir in den Benchmarks.

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Auch hier werfen wir natürlich wieder einen Blick auf den Lieferumfang, der diesmal auch in kompletter Form vorhanden war.

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Folgendes findet sich in dieser Verpackung:

  • Powercolor X300 Grafikkarte
  • Handbuch
  • Treiber-CD
  • DVI-to-VGA-Adapter
  • S-Video-Kabel
  • S-Video-to-Composite-Adapter
  • Composite-Kabel
  • PowerDVD / MediaShow-CD
  • Spiel: Hitman: Contracts

Zusätzlich zum Lieferumfang der X300SE-Karte kommt hier also noch ein DVD-Player dazu - insgesamt ist dieses Paket also so "rund", dass man es durchaus mit mancher High-End-Karte vergleichen kann. Viele Karten, die 200 Euro oder mehr kosten, haben nicht mehr Lieferumfang oder es fehlt sogar an dem einen oder anderen Kabel. Auch hier ist also alles enthalten, was man bei einer Grafikkarte im Lieferumfang vorfinden sollte.

Nach der Vorstellung der einzelnen Grafikkarten kommen wir nun zu einem Blick auf den Stromverbrauch und dem Overclocking der Grafikkarten.