> > > > Low-End-Grafikkarten im Test

Low-End-Grafikkarten im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 6: Powercolor X300SE

Die X300SE von Powercolor kommt mit 128 MB, besitzt aber ansonsten ein sehr ähnliches Layout. Auch hier kommt ein massiver Passivkühler zum Einsatz, der etwas größer ausfällt als bei der HyperMemory-Karte. Jedoch ist die Taktfrequenz der GPU mit 325 Mhz identisch, an der reinen GPU-Performance ändert sich also wenig. Etwas schneller kann sie also nur in den Bereichen sein, wo der Arbeitsspeicher mit in Beschlag genommen wurde, denn die X300SE besitzt 128 MB und nicht nur 64 MB wie die Sapphire-Karte. Die 128 MB sind mit 64bit angebunden - das ist typisch für X300SE-Karten. Erst die X300 hat ein vollwertiges 128bit-Interface.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Im Gegensatz zur HyperMemory-Karte von Sapphire setzt Powercolor auf eine etwas andere Bestückung mit Grafikausgängen - hier finden wir nur einen DVI und einen TV-Out. Natürlich gibt es auch Karten mit VGA-Out, auch hier ist es dem Hersteller freigestellt, welche Anschlüsse er verwendet.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Kühlkörper wird im Betrieb handwarm, auch hier reicht also eine passive Kühlung vollkommen aus. Wie man sieht, bedeckt er auch hier die vorderen Speichermodule, die rückwärtigen werden nicht passiv gekühlt. Bei dem verwendeten Speichertyp und der Taktung ist eine passive Kühlung allerdings auch nicht notwendig.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Rückseite finden wir zwei Speichermodule - denn bei einer Low-Profile-Karte müssen bei 32 MB-Chips vier Speichermodule eingesetzt werden. Zwei befinden sich wie bei der Sapphire X300SE HyperMemory auf der Vorderseite, zwei auf der Rückseite. Im Vergleich zur HyperMemory-Karte setzt ATI für die vollwertige X300SE normalen DDR-Speicher ein. Andere Chips befinden sich nicht auf der Rückseite der Karte.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die eingesetzten Chips sind in diesem Fall von der Firma ProMOS - für Grafikkarten eher unbekannt, demnach kann man davon ausgehen, dass sich hier ein paar Euro sparen ließen. Die 5ns-Module geben auch keinen Spielraum für besondere Übertaktungsmöglichkeiten, denn sie sind für 200 Mhz spezifiziert und besitzen auch einen Takt von 200 Mhz.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die X300SE-GPU sehen wir im nächsten Bild - der RV470 wird auch hier mit 325 Mhz getaktet:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Da es sich auch hier um eine Retail-Karte handelt, schauen wir auch hier auf den Lieferumfang.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

In unserer Verpackung fehlte leider die Hälfte - typisch für Karten, die durch einige Redaktionen gewandert sind und immer wieder hin- und hergeschickt worden sind. In der Verpackung sollten sich befinden:

  • Powercolor X300SE Grafikkarte
  • Handbuch
  • Treiber-CD
  • DVI-to-VGA-Adapter
  • S-Video-Kabel
  • S-Video-to-Composite-Adapter
  • Composite-Kabel
  • Spiel: Hitman: Contracts

Insgesamt ist dieses also wieder eine sehr umfangreiche Zugabe, die man erhält - trotz Low-End-Karte. Besonderen Bedarf haben sicherlich einige Käufer an dem DVI-to-VGA-Adapter, aber auch die anderen Kabel findet man selben in einer Verpackung einer derartigen Low-End-Karte. Powercolor schnürt also ein sehr gutes Paket.

Die einzige Karte mit 128bit-Interface in diesem Roundup findet man auf der nächsten Seite.