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Low-End-Grafikkarten im Test

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Seite 15: Benchmarks - PCMark 2004 und Sisoft Sandra 2005

Zwei Benchmarks haben wir uns hier herausgesucht, um zu untersuchen, welchen Einfluß die integrierte Grafik auf die Gesamtleistung des Systems hat und ob auch HyperMemory/TurboCache-Karten das System ausbremsen. Zunächst haben wir bei PCMark 2004 den CPU-Benchmark laufen lassen. PCMark 2004 reagiert dabei recht wenig auf die integrierte Grafik, allerdings ist deutlich zu sehen, dass die "richtigen" Grafikkarten besser abschneiden können. Zumindest bei NVIDIA gilt aber nicht, dass TurboCache das System ausbremst - bei ATIs HyperMemory könnte man hingegen dies vermuten.

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Allerdings wird dieser Effekt wohl im Memory Testbereich widerlegt, denn hier ist die Sapphire X300SE HyperMemory die schnellste Karte. Auch ist hier zu sehen, dass die Speicherbandbreite des i915G-Systems leidet, hier ist also schon ein Effekt einer richtigen Grafikkarte sichtbar. Alle Grafikkarten liegen hingegen auf identischem Niveau.

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Sisoft Sandra zeigt den Einfluß einer integrierten Grafik noch deutlicher: Die Grafikkarten kommen hier auf 4630 bis 4660 MB/s, die integrierte Grafik erreicht nur knapp 4420 MB/s. In Anwendungen sind diese 5% weniger Speicherbandbreite im Extremfall sicherlich meßbar - "spüren" wird man sie bei der Arbeit nicht. Trotzdem ist dies sicherlich ein Grund, statt einer integrierten Grafik auf eine TurboCache oder HyperMemory-Karte zu setzen (oder auf ein anderes Low-End-Modell), denn die Intel-Grafik schont durch diverse Techniken schon die Gesamtperformance des Systems, in dem sie sich nur soviel Bandbreite und Speicher schnappt, wie sie gerade benötigt. Andere schlechtere Onboard-Grafiklösungen können hier schon einen deutlicheren Einbruch auslösen.

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Auf der nächsten Seite kommen wir nun zu einem Fazit.