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ASUS Extreme AX800XL

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Seite 3: Die ASUS Extreme AX800XL - Stromaufnahme, Overclocking und Lautstärke

Lüfterlautstärke:

Beginnen wir mit der Lüfterlautstärke. Hier haben wir mit einem Schalldruckmessgerät nachgemessen - allerdings nicht, um tatsächliche db-Werte zu ermitteln, sondern um eine Tendenz festzuhalten. Da wir kein Messequipment für mehrere tausend Euro samt schallisoliertem Raum oder Ähnlichem unser Eigen nennen, haben wir unter bestmöglicher Isolierung mit einem normalen Schalldruckmessgerät aus nächster Entfernung gemessen. Die gemessenen Zahlen werden zwar vom Messgerät als db-Werte ausgegeben, sind aber nur aus einem Abstand von 5 cm gemessen worden, was somit nicht der Norm entspricht. Trotzdem kann man hier sagen, dass Karte A leiser / lauter ist als Karte B.

Unser Test lieferte folgende Werte unter Last:

Auch hier geht es sicherlich deutlich leiser - unser Messgerät zeigte wie bei der Sapphire-Karte 62,5 db an. Insgesamt ist die Karte aber gerade im 3D-Modus deutlich hörbar. Der Lüfter läuft dann mit schnellen Umdrehungszahlen, während er heruntergeregelt im 2D-Modus praktisch nicht hörbar ist. Dem Gamer wird es egal sein, wenn er mit Kopfhörer spielt - aber der Silent-Fan wünscht sich sicherlich etwas Leiseres. Im 3D-Betrieb, wenn der Lüfter schneller dreht, ist die ASUS Extreme AX800XL schon etwas nervig. Allerdings gibt es trotzdem noch lautere Modelle.

Schick ist auf jeden Fall die Integration von LEDs in den Lüfter, so leuchtet die Karte gerade im Dunkeln und hüllt das Innere in einen blauen Schimmer.

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Stromaufnahme:

Bei der Stromaufnahme haben wir die Aufnahme des Gesamttestsystems gemessen. Hier kommt also auch der Verbrauch der CPU, des Speichers, der Festplatte und weiteren Stromfressern mit hinzu. Darstellen wollen wir also auch hier nur eine Tendenz und wir visualisieren hierzu Unterschiede zwischen den Karten. Unter Last ist dies natürlich besonders interessant:

Im Vergleich zu den anderen X800-Karten liegt die ASUS Extreme X800XL im guten Bereich sogar unterhalb der zuletzt getesteten GeForce 6800 GT-Karten. Insgesamt ist sie auch etwas begnügsamer als die zuletzt getestete Sapphire X800XL - eventuell liegt dies am Lüfter und dem etwas niedrigeren Speichertakt. Trotzdem verwundert der doch noch recht hohe Verbrauch etwas, denn von einer 110-nm-GPU hätte man sicherlich entsprechend kleine Fortschritte erwartet, aber wahrscheinlich steigen auch hier die Leckströme an. Zu den Stromsparwundern gehört die Karte also unter Last nicht - aber in einem Leistungs/Verbrauchs-Verhältnis schneidet sie durchaus gut ab.

Auch im Idle-Modus verbraucht das System Strom, auch auf diese Werte werfen wir einen kurzen Blick:

Auch im 2D-Modus liegt die X800XL etwas besser als die höher getaktete X850XT, aber über der X800XT. Mit knapp über 120 W verbraucht die Karte allerdings weniger als die GeForce 6800 GT-Serie, hier hat ATI also durch die Implementierung von Power Play 5 in den Kern etwas gewonnen. Die ASUS-Karte verbraucht etwas mehr als die Sapphire-Karte - wahrscheinlich aufgrund der leuchtenden LEDs und des etwas anderen Lüfters.

Overclocking:

Kurz haben wir natürlich auch das Overclocking angetestet - wirklich quälen wollten wir das rare Sample von ASUS jedoch noch nicht, denn ein Referenzmodell soll natürlich nicht gleich beim ersten Test den Geist aufgeben. Interessant ist hier natürlich, wie hoch sich die 110-nm-GPU tatsächlich takten lässt und ob ATI noch etwas Spielraum beim Übertakten lässt. Gerade die GPU ist mit 400 MHz noch nicht sehr hoch getaktet, da ja bereits die 130-nm-GPU 590 MHz erreicht.

Allerdings mussten wir aufgrund der fehlenden Fähigkeiten für das Overclocking im Catalyst 5.1 auch hier wieder für die Radeon X800XL auf Powerstrip zurückgreifen. Der ASUS SmartMonitor besitzt auch geringe Overclocking-Fähigkeiten, die jedoch nur eine geringfügige Taktfrequenzerhöhung zulassen.

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Kommen wir nun aber zu unseren Ergebnissen:

Leider erreichten wir trotz der eigentlich besseren Kühlung kein besseres Ergebnis im Vergleich zur Sapphire X800XL. Auch die ASUS-Karte zeigte bei knapp 445 MHz bereits Nerven, ab 450 MHz waren deutliche Darstellungsfehler erkennbar, darüber hinaus hing das System auch in einigen Benchmarks. Der R430-Kern scheint sich also nicht wirklich für große Overclocking-Vorhaben zu eignen und an der Kühlung scheint dies aufgrund der umfangreichen ASUS-Kühlung auch nicht zu liegen.

Beim Speichertakt ist es sogar noch schlimmer - auch hier erreichen wir nur eine sehr geringe Übertaktung, hier konnte Sapphire sogar noch etwas bessere Werte liefern.

Auf der nächsten Seite stellen wir unser Testsystem vor.