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Test: Gigabyte Radeon HD 6770 und Radeon HD 6750 Silent Cell - Fazit

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Seite 21: Fazit

Eigentlich sind die Gigabyte Radeon HD 6770 und Radeon HD 6750 Silent Cell alte Bekannte. Schon vor Monaten konnten wir die durchaus potenten Mittelklasse-Grafikkarten auf den Prüfstand stellen. Damals aber noch als Radeon HD 5770 und Radeon HD 5750. Viel geändert hat sich nicht, die Karten gleichen eins zu eins ihrem jeweiligen Vorgänger. Trotzdem sind die zwei 3D-Beschleuniger noch immer empfehlenswert. Gerade dann, wenn man sowieso eine lautlose Grafikkarte sucht oder schlicht besonders großen Wert auf eine gute Geräuschkulisse legt. Leistungsmäßig müssen nicht ganz so große Abstriche hingenommen werden, wie man es von anderen, passiven Grafikkarten, wie der Sapphire Radeon HD 6670 Ultimate oder gar Radeon HD 6450 gewohnt ist. Hier und da muss aber trotzdem die Auflösung oder die Bildqualität nach unten geschraubt werden.

Da sich beide Modelle ansonsten strikt an die Vorgaben der US-Amerikanischen Grafikschmiede halten müssen, gibt es auch bei der Leistungsaufnahme keine großen Überraschungen. Die beide neuen Gigabyte-Modelle liegen exakt auf dem Niveau unserer Vergleichskarten. Einzig bei den Temperaturen fallen die Unterschiede natürlich deutlicher ins Gewicht. Anlass zur Sorge gibt es aber in beiden Fällen nicht, auch nicht während der anstehenden Sommertage, denn so manch eine High-End-Karte, vorzugsweise eine Dual-GPU-Grafikkarte, erreicht hier noch höhere Werte. Eine ausreichend gute Gehäusebelüftung ist aber zwingend notwendig, ansonsten sprengt man schnell die 90-°C-Marke.

Trotz der passiven Kühlung drehten wir bei beiden Testmustern noch etwas an der Taktschraube. Während wir die Gigabyte Radeon HD 6770 Silent Cell selbst mit 920/1320 MHz noch fehlerfrei betreiben konnten (Standard: 850/1200), machte ihr kleineres Schwestermodell 820/1303 MHz mit (Standard: 700/1150). Die Leistungsaufnahme und Abwärme stiegen damit aber nochmals kräftig. Gerade die Gigabyte Radeon HD 6750 Silent Cell überschritt hier schon die 85-°C-Grenze. Hier sollte man also genau überlegen, ob sich das Risiko wirklich lohnt. Neue Overclocking-Rekorde sollen die beiden Gigabyte-Modelle aber freilich nicht schreiben.

 

Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Gigaybte Radeon HD 6770 Silent Cell
Gigabyte Raedon HD 6750 Silent Cell
traßenpreis ca. 120 Euro
ca. 95 Euro
Homepage http://www.gigabyte.com/ http://www.gigabyte.com/
Technische Daten
GPU
Juniper
Juniper
Fertigung 40 nm 40 nm
Transistoren
1,04 Milliarden
1,04 Milliarden
GPU-Takt
850 MHz 700 MHz
Speichertakt
1200 MHz 1150 MHz
Speichertyp
GDDR5 GDDR5
Speichergröße
1024 MB 1024 MB
Speicherinterface
128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite
76,8 GB/Sek. 73,66 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0 5.0
Shadereinheiten
160 (5D) 144 (5D)
Shadertakt
850 MHz 700 MHz
Texture Units
40 32
ROPs
16 16
Pixelfüllrate
13,6 Gigapixel 11,2 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire
CrossFire
Overclocking
GPU 920 MHz 820 MHz
Speicher 1320 MHz 1303 MHz
3DMark (Herstellertakt) 858 Punkte
710 Punkte
3DMark (Übertaktett) 943 Punkte
802 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 0 dB(A) - passiv
0 dB(A) - passiv
Last-Modus 0 dB(A) - passiv
0 dB(A) - passiv
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 83 Watt 82 Watt
Last-Modus
191 Watt 183 Watt
Temperatur
Idle-Modus 41 °C 43 °C
Last-Modus
74 °C 76 °C

Insgesamt zwei Grafikkarten, die sich an echte Silent-Fans richten, trotzdem noch ausreichend Performance für aktuelle Spieltitel bieten und nicht allzu teuer sind. Große Ausrutscher leisten sich beide Modelle nicht.

 

Positive Aspekte der Gigabyte Radeon HD 6770 Silent Cell:

  • Dank passiver Kühlung nahezu lautlos

Negative Aspekte der  Gigabyte Radeon HD 6770 Silent Cell:

  • Kühler erfordert viel Platz im Gehäuse

Positive Aspekte der Gigabyte Radeon HD 6750 Silent Cell:

  • Dank passiver Kühlung nahezu lautlos

Negative Aspekte der Gigabyte Radeon HD 6750 Silent Cell:

  • Geringer Lieferumfang
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