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Test: Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition - Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

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Seite 5: Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

Auch wenn man die Motorengeräusche der Rally-Fahrzeuge von DiRt 3 sicherlich gerne hören mag, gilt dies nicht für die DiRt-3-Edition der Sapphire Radeon HD 6950. Hier sind geringe Drehzahlen besser - sowohl im Leerlauf, als auch unter Last. In der Praxis ist es Sapphire mit seinem Dual-Fan-System gelungen, sich zumindest auf das Niveau der Referenz zu setzen. Mit 40,2 dB(A) im Windows-Betrieb bzw. 44,5 dB(A) im 3D-Betrieb lag man nur knapp vor dem Radiallüfter des Referenzlayouts.

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Obwohl sich die Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition ansonsten strikt an die Vorgaben der US-Amerikanischen Grafikschmiede hält, liegt die Leistungsaufnahme etwas über dem sonst gewohnten Level. Während sich der Unterschied mit zwei Watt im Leerlauf noch im Rahmen der Messtoleranz bewegte, fiel er unter Last doch schon deutlicher ins Gewicht. Hier standen sich 252 und 263 Watt gegenüber. Eine Differenz von immerhin elf Watt.

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Bei den Temperaturen zeigt das Sapphire-eigene Kühlsystem Stärke und hielt die Grafikkarte mit maximal 64 °C auf einem sehr angenehmen Level. Der Referenzkühler hielt seine GPU gerade einmal auf 72 °C.

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Insgesamt kann die Performance des Sapphire-eigenen Kühlsystems überzeugen. Sowohl bei der Lautstärke, als auch bei der Effizienz. In beiden Fällen lag man auf oder sogar vor dem Niveau des Referenzmodells. Einzig die Leistungsaufnahme fiel trotz Standard-Taktraten geringfügig höher aus.