> > > > Gigabyte 3D1 - Die Doppelherz-Grafikkarte

Gigabyte 3D1 - Die Doppelherz-Grafikkarte

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 5: Benchmarks: Futuremark 3DMark01, 3DMark03 und 3DMark05

3DMark 2001 1024x768 (Futuremark)

Lange Zeit einer der beliebtesten Benchmarks überhaupt musste auch der 3DMark 2001 unter den Auswirkungen leiden, die die entdeckten Treiber-Manipulationen durch nVidia und ATI verursachten. Allerdings litt die Glaubwürdigkeit des Benchmarks nicht in dem Maße wie es bei dem Nachfolger 3DMark 2003 der Fall ist.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200, komplette Benchmark-Tests

3DMark 2001 1280x1024

3DMark 2001 1600x1200

Unser Kommentar:

Hier sieht man das typische Problem eines SLI-Systems bei nicht optimierter Software - das Grafikkarten-Set liegt dann nur auf dem Niveau einer einzelnen Grafikkarte oder sogar knapp darunter, da der zweite GPU nicht aktiv genutzt wird, aber ein Treiberoverhead besteht. Weil die Gigabyte 3D1 im Endeffekt eine SLI-Karte ist, verhält sie sich also hier wie eine typische GeForce 6600 GT. Da sie einen etwas schnelleren Speichertakt besitzt, kann sie sich in einigen Bereichen aber auch vor die GeForce 6600 GT setzen, aufgrund der höheren Speicherbandbreite.

3DMark 2003 1024x768 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Der Benchmark ist also mit dem gebührenden Abstand eines synthetischen Benchmarks zu betrachten.

3DMark 2003 1280x1024

3DMark 2003 1600x1200

Unser Kommentar:

Hier liegt eine Optimierung für den SLI-Modus vor - und somit hat die Gigabyte 3D1 hier deutlich bessere Karten. Auch hier schlägt sie die GeForce 6600 GT im Paarbetrieb aufgrund des höheren Speichertaktes. Klare Sache - im 3DMark 2003 ist das SLI-Gespann sogar besser als eine GeForce 6800 Ultra.

3DMark 2005 1024x768 (Futuremark)

3DMark 2005 startet die Punktejagd von neuem - der Benchmark ist ein reinrassiger DirectX9-Benchmark und unterstützt auch Features wie ShaderModel 3.0. Allerdings ist der Benchmark nur in der käuflichen Version zum ausgiebigen Testen der Grafikkarte richtig geeignet. Wie immer muss man auch aufgrund der medienwirksamen Punktezahl auf Optimierungen der Hersteller gespannt sein. Aufgrund der enormen Hardwareanforderungen muss man aber beachten, dass Grafikkarten, die weniger als 256 MB Speicher haben, nicht 3DMark 2005 ausführen können, wenn AA und AF eingeschaltet sind.

3DMark 2005 1280x1024

3DMark 2005 1600x1200

Unser Kommentar:

Was im 3DMark 2003 funktioniert, funktioniert auch hier - ein knapp besseres Ergebnis als zwei GeForce 6600 GT und dazu noch vor der GeForce 6800 Ultra-Karte.