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Gigabyte 3D1 - Die Doppelherz-Grafikkarte

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Seite 4: Das Testsystem

Gigabyte schickte uns zusätzlich zur 3D1 noch das K8NXP-SLI-Mainboard mit NVIDIA nForce4-SLI-Chipsatz, welches wir ebenfalls in den kommenden Tagen einem ausführlichen Test unterziehen werden. Die Grafikkarte war auch nur auf dem K8NXP-SLI-Mainboard zur Arbeit zu bewegen. Auf unserem ASUS A8N-SLI war kein Betrieb der Karte möglich. Gigabyte könnte hier eine Art Sperre verbaut haben, in welcher Form diese vorliegt, ist uns leider nicht bekannt. Für die Benchmarks mussten wir also statt dem bislang verwendeten ASUS-Board das Gigabyte-Board verwenden, wir nutzen jedoch dieselben Einstellungen, um die Abweichungen möglichst gering zu halten.

Allerdings ergaben sich hier deutliche Probleme, da das Gigabyte K8NXP-SLI einen knapp 15 bis 20% niedrigeren Speicherdurchsatz hat. Gerade in niedrigen Auflösungen (1024x768 und darunter) wirkt sich dieses aufgrund einer höheren Abhängigkeit des Systems vom Speicherdurchsatz aus. Eine Korrektur über Bioseinstellungen war nicht möglich, auch verwendeten wir das aktuellste Bios. Das ASUS-Board lieferte im Vergleich deutlich bessere Werte, selbst mit schnellsten Timings war das Gigabyte-Board nicht wirklich auf Trab zu bringen.

Als Fazit für diese Schwäche kann man also in den niedriger auflösenden Bereichen knapp 2 bis 3% Performance auf die Gigabyte 3D1 heraufrechnen. In höher auflösenden Benchmarks und Settings mit Antialiasing und anisotopischer Filterung spielt die Abweichung so gut wie keine Rolle,  weil die Spiele dann hauptsächlich grafiklastig sind. Eine komplette neue Messung aller Karten auf dem Gigabyte-Board war leider nicht möglich, da uns die Grafikkarten nicht mehr alle vorliegen.

Hardware:

  • AMD Athlon 64 3500+ Sockel 939, 200 MHz HTT
  • Gigabyte K8NXP-SLI NVIDIA nForce4 SLI
    (für bisherige Tests: ASUS A8N-SLI Deluxe)
  • 2x 512 MB Corsair CMX512-4400C25PT
  • Samsung SP1604N 160 GB P ATA Harddisk
  • Toshiba DVD-ROM

Software:

  • Windows XP Professional, Service Pack 2,
  • DirectX 9c
  • NVIDIA nForce Unified Driver 6.31
  • für alle NVIDIA-Grafikkarten im SLI Betrieb: ForceWare 66.93
  • für NVIDIA-Grafikkarten NV45-Serie: ForceWare 61.77 und 66.93 (neu)
  • für NVIDIA-Grafikkarten 6600-Serie: ForceWare 65.76
  • für NVIDIA-Grafikkarten 6200-Serie: ForceWare 66.81
  • für ATI-Grafikkarten X600-Serie: ATI Catalyst 4.7
  • für ATI-Karten X700XT / X800XT-Serie: ATI Catalyst 4.9 A.I. deaktiviert
  • für ATI X850XT Platinum Edition: ATI Catalyst 4.9 A.I. deaktiviert

Benchmarks:

  • 3DMark01
  • 3DMark03
  • 3DMark05
  • GL Excess
  • Codecreatures Benchmark
  • Quake3
  • Commanche4
  • Unreal Tournament 2003
  • Return to Castle Wolfenstein
  • DroneZMark
  • X2 Demo
  • FarCry
  • Call of Duty
  • Unreal Tournament 2004
  • Doom 3
  • Halo
  • Counter Strike: Source
  • Half-Life 2

Wie schon für die bisherigen SLI-Tests kam auch wieder der ForceWare 66.93 zum Einsatz. Wir deaktivierten alle möglichen Optimierungen und glichen die Einstellungen den bisherigen an. Wir versuchen hier möglichst für ATI- und NVIDIA-Karten identische Setups zu finden, um keinen Hersteller zu bevorteilen. Allerdings sind wir kein Gegner von Optimierungen - sofern man diese offenlegt und die Möglichkeit bietet, sie abzuschalten, finden wir Optimierungen sogar gut, wenn sie die Performance eines Spiels positiv beeinflussen, ohne die Bildqualität herabzusenken.

Kommen wir nun also zu den Benchmarks: