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Gigabyte 3D1 - Die Doppelherz-Grafikkarte

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Seite 2: Gigabyte 3D1 - Layout und Besonderheiten

Aufgrund der Tatsache, dass gleich zwei NVIDIA GeForce 6600 GT-Grafikprozessoren und jeweils 128 MB Grafikspeicher verbaut werden mussten, ist das PCB der Gigabyte 3D1 recht mächtig und entspricht der Größe einer NVIDIA GeForce 6800 GT. Gigabyte hat dem Ganzen ein kompaktes Kupferkleid aufgesetzt, welches durch zwei entgegengesetzt drehende Lüfter gekühlt wird. Für die Ausgabe auf einem entsprechenden Endgerät hat Gigabyte einen DVI für die digitale und jeweils einen D-Sub und TV-Out für die analoge Ausgabe verbaut. Theoretisch könnte auch noch der zweite Grafikkern zwei Ausgänge zur Verfügung stellen, die hier jedoch nicht genutzt werden.

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Eigentlich benötigt eine NVIDIA GeForce 6600 GT für PCI-Express keine direkte Stromversorgung vo, Netzteil, da der PCI-Express Bus die Karten bereits mit 75 Watt versorgt. Da aber gleich zwei Grafikherzen auf dieser Platine arbeiten, verfügt die 3D1 über einen zusätzlichen Stromanschluss, um den PCI-Express-Bus nicht zu überlasten. 

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Standardmäßig werden auch die Spannungswandler sehr heiss, so dass sich Gigabyte dazu entschloss, diese ebenfalls mit einem Kupferkühler zu versehen, der allerdings nicht aktiv gekühlt wird.

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Auf der Rückseite der Karte sind nur wenige größere Bauteile zu erkennen. Gigabyte hat die kompletten 256 MB Grafikspeicher auf der Vorderseite untergebracht, so dass auf eine Kühlung der Rückseite verzichtet werden kann. Ob man in der marktreifen Version auf einen andere Kühlerhalterung zurückgreifen wird, bleibt abzuwarten.

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Bei dem uns zur Verfügung gestellten 3D1-Modell handelte es sich um ein recht frühes Sample in der Revision 0.1, allerdings dürfen keine größeren Sprünge und der Performance oder dem Layout zur serienreifen Version erwartet werden. Wir nehmen an, dass sich diese Version bewährt hat und auch in dieser Form in den Handel gelangt. Die Karte soll bereits in Kürze bei den Händlern in den Regalen liegen.

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Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, den Kühlkörper von der Karte abzumontieren, um einen Blick auf die Komponenten werfen zu können. Sehr schön ist die Anordnung der Speicherbausteine jeweils um die CPU zu erkennen. Dies ist auch ein Indiz dafür, dass Gigabyte hier nur die zwei jeweiligen 128-Bit-Anbindungen verwendet. Ebenfalls zu sehen sind die einzelnen Kontakte, die von der jeweiligen GPU zum PCI-Express-Stecker führen. Jeder NVIDIA GeForce 6600 GT-Chip verfügt über jeweils acht PCI-Express-Lanes, die dann zu einer PCI-Express x16-Karten zusammengeführt werden.

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Hier zu erkennen ist eine der beiden NVIDIA GeForce 6600 GT-GPUs, die mit dem Referenztakt von 500 MHz arbeiten.

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Der verbaute Samsung Speicher taktet allerdings mit 1120 MHz und liegt damit gut 120 MHz über der Taktrate der Referenz-GeForce 6600 GT. Gigabyte wirbt mit einer 256-MB-Grafikkarte und 256 Bit Speicherinterface. Doch hier haben die Marketing-Strategen wieder den Vorrang vor technischem Sachverstand gehabt, denn beide Werte spiegeln nicht das technische Leistungsvermögen der 3D1 wieder. Denn jeder Chip kan nur auf 128 MB Grafikspeicher zurückgreifen, der jeweils mit 128 Bit angebunden ist. Gigabyte hat beide Werte einfach addiert, ohne sich über deren Bewertung Gedanken zu machen.

Schön ist hingegen die Verwendung von Samsung GC16-GDDR3, denn diese Speichermodule sind mit 1,6 ns bis 1250 MHz zugelassen. Die GeForce 6600 GT-GPUs können also auf einen sehr schnellen Speicher zurückgreifen.

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Da uns Gigabyte ein Sample der Karte ohne jegliches Zubehör schickte, wird man abwarten müssen, was alles an Lieferumfang beiliegen wird, wenn die 3D1 im Bundle mit dem Gigabyte K8NXP-SLI verfügbar ist. Mit der Verfügbarkeit wird gegen Ende Januar gerechnet. Das Bundle soll dann für zirka 500€ erhältlich sein.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Stromaufnahme, die Overclocking-Fähigkeiten und die Lautstärke der Karte.