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Gigabyte 3D1 - Die Doppelherz-Grafikkarte

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Seite 1: Gigabyte 3D1 - Die Doppelherz-Grafikkarte

Für wirklichen Trubel sorgte das Auftauchen einer Dual-GPU-Grafikkarte mit NVIDIA-Grafikchips vor wenigen Wochen. Gigabyte stellte die "3D1" vor, eine PCI-Express-Grafikkarte, die auf zwei GeForce 6600 GT-Chips basiert. Doch schnell wurde klar, dass hier altbewährte Technik zum Einsatz kommt, denn die Karten werden über einen internen SLI-Link verbunden. Trotzdem ließ Gigabyte sich die Techologie hinter der 3D1 patentieren und sorgte damit wieder für Aufsehen. Zeit für uns, der ersten Dual-GPU-Karte mit NVIDIA-GPUs unter den Rock zu schauen.

Im Grunde verbirgt sich hinter der Gigabyte 3D1 kein wirkliches Geheimnis, wenngleich die Entwicklung und Produktion bei Gigabyte unter strengster Geheimhaltung stattfand und nicht einmal NVIDIA von dem Projekt wusste. Gigabyte hat auf einer PCI-Express-Grafikkarte zwei NVIDIA GeForce 6600 GT-GPUs vereint und verbindet diese auf einer Platine mit Hilfe von NVIDIAs SLI-Technologie. Im Endeffekt besitzt man also zwei GeForce 6600 GTs auf einer einzelnen Karte, die sonst als Steckbrücke ausgeführte SLI-Brücke wird auf dem PCB direkt realisiert.

Sind nun zwei Karten besser oder eine? Gibt es Vorteile durch die Paarung auf einer Karte? Was leistet Gigabytes Lösung im Vergleich zu einer normalen PCI-Express-Karte und gegenüber SLI-Grafikkarten? Wir versuchen dies alles in diesem Test zu klären.

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Einen Blick auf die Performance eines SLI-Systems mit NVIDIA GeForce 6600 GT, GeForce 6800 GT und GeForce 6800 Ultra konnten wir bereits in unserem SLI - Performance-Review werfen. In einem zweiten Test untersuchten wir, wie sich eine starke CPU auf die SLI-Performance auswirkt und testeten die GeForce 6800 Ultra-Karten mit einem Vapochill-System. Umso gespannter waren wir auf die Performance der Gigabyte 3D1. Doch erst einmal wollen wir einen Blick auf die komplette NVIDIA-Lineup für PCI-Express werfen:

Natürlich lässt sich die Gigabyte 3D1 hier nicht so einfach in eine Tabelle setzen, wir können sie aber einfach als ein SLI-System ansehen. Gigabyte wirbt zwar mit einem "256-Bit"-Memory-Bus, im Endeffekt handelt es sich aber um zwei separate 128-Bit-Busse der GeForce 6600 GT-GPUs. Auch ansonsten verfügt die Karte über sämtliche GeForce 6600 GT-Features und -Taktraten.

Mehr oder weniger unspektakulär verhält sich die Karte nach der Windows-Installation. Es werden zwei NVIDIA GeForce 6600 GT-Karten erkannt, die sich nach der Installation eines SLI-fähigen Treibers zu einem SLI-System zusammenfügen lassen. Dies muss zunächst auch vorgenommen werden - ansonsten liegt der 2. Teil der Grafikkarte brach.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen kurzen Blick auf die Gigabyte 3D1 Karte und kommen dann gleich zum Vergleich der Stromaufnahme, der Lüftergeräusche und dem Overclocking: