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SLI High-Performance Test

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Seite 2: Die Vapochill LS

Das Vapochill kommt schon von Haus aus im edlen Aluminium-Design passend zum LianLi-Style daher. Ein blau invertiertes LCD ist auch schon montiert. Im Bezug auf die Unterstützung von Motherboards und Netzteilen hat sich auch einiges getan. Bei den alten Vapochill-Versionen war es zwingend notwendig ein sehr leistungsstarkes Netzteil zu besitzen, da das Vapochill über die 12 Volt-Leitung gespeist wurde. Zusammen mit unserem SLI-System und dem verwendeten Athlon 64 FX-55 würde das System mit dieser Befeuerung wohl kaum mehr starten. Nun wird das Vapochill direkt an die 230V-Leitung des Netzteils angeschlossen, deshalb sind Probleme bezüglich der Stromversorgung der Kühlung nicht mehr vorhanden. Man muss natürlich für eine entsprechend hoch ausgelegte Stromversorgung für die übertakteten Komponenten sorgen.

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Das Vapochill basiert auf einem reinen R404a/R507-Kompressor. Es handelt sich um den Danfoss FR 8,5 CLX-Kompressor. Der Evaporator des Vapochill basiert auf dem des BakerBlocks, der von Baker von XtremeSystems.org entwickelt wurde.

Vor allem der schnelle CPU-Wechsel ist positiv aufgefallen. Ein großer Vorteil vom Vapochill ist, dass das mitgelieferte CPU-Kit zu Intel und AMD kompatibel ist. Es wird der Sockel 478 von Intel und seitens AMD die Sockel 754, Sockel 940 und der neue und von uns verwendete Sockel 939 unterstützt. Infolgedessen kann man sein System wechseln ohne immer ein neues CPU-Kit kaufen zu müssen. Auch eine Halterung für den Sockel 775 erschien vor kurzer Zeit, somit auch dem Einsatz der brandneuen Intel Prozessoren nichts mehr im Wege steht.

Bisher war ein Mainboardwechsel mehr als problematisch. Die verwendeten Schaumstoff-Matten mussten geklebt werden. Erst einmal eingeklebt, bekam man sie nur in kleinen Stücken vom Mainboard herunter. Die neuen Neoprenpads werden allerdings nicht mehr geklebt und erlauben so auch die mehrmalige Verwendung.

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Durch die Gitteröffnungen auf beiden Seiten ist der Kompressor sehr schön zu erkennen. Eine Ähnlichkeit des Startgeräuches mit dem eines Kühlschrankes ist wegen der Baugleichheit nicht zu bestreiten. Der Kompressor, in welchem der heiße Dampf mit Hilfe von hohem Druck wieder auskondensiert wird, sitzt in der Mitte des Gehäuses.

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Asetek empfiehlt, wie in unserem Falle, die Benutzung der Gehäuse von LianLi, da diese optimal auf das Gehäuse des der Vapochill LS passen und so einen elden Eindruck des Gesamtsystems hinterlassen.

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Im vorderen Teil ist neben dem Schriftzug auf der Oberseite des Gehäuses auch der Wärmetauscher untergebracht. Durch dessen Kapillarsystem wird die Kühlflüssigkeit geleitet, um anschließend wieder tiefgekühlt ihren Weg über den zu kühlenden Prozessor zu beschreiten.

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Auf der Rückseite befindet sich einer der beiden großen 120 mm Lüfter, der mit ausreichend Drehzahl und Luftstrom vor kühle Luft im Gehäuse sorgt. Allerdings ist auch die dadurch entstehende Geräuchkulisse nicht zu verachten, was die Vapochill LS nicht gerade zu einem leisen Bürogehäuse macht.

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Im Folgenden wollen wir uns die im SLI System verbauten Komponenten einmal genauer anschauen.