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Leadtek WinFast PX6800GT TDH

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Seite 3: Die Leadtek WinFast PX6800GT TDH - Stromaufnahme, Overclocking und Lautstärke

Lüfterlautstärke:

Beginnen wir mit der Lüfterlautstärke. Hier haben wir mit einem Schalldruckmessgerät nachgemessen - allerdings nicht, um tatsächliche db-Werte zu ermitteln, sondern um eine Tendenz festzuhalten. Da wir kein Messequipment für mehrere tausend Euro samt schallisoliertem Raum oder ähnlichem unser Eigen nennen, haben wir unter bestmöglicher Isolierung mit einem normalen Schalldruckmessgerät aus nächster Entfernung gemessen. Die gemessenen Zahlen werden zwar vom Meßgerät als db-Werte ausgegeben, sind aber nur aus einem Abstand von 5cm gemessen worden, was somit nicht der Norm entspricht. Trotzdem kann man hier sagen, dass Karte A leiser / lauter ist als Karte B.

Unser Test lieferte folgende Werte unter Last:

Der Leadtek-Lüfter gehört schon mit zu den lauteren Modellen. Die X850XT Platinum Edition war beispielsweise leiser, aber die NVIDIA-eigene Lösung war nicht nur in unseren Tests lauter, sondern im Vergleich ist die Leadtek-Version auch laufruhiger im 3D-Betrieb. Im 2D-Betrieb geht die Lärmbelästigung natürlich weiter nach unten, hier ist der Lüfter dann sehr angenehm. So laut wie eine pfeiffende X700 ist die Karte allerdings nie, selbst im 3D-Betrieb empfinden wir die Lautstärke subjektiv nicht als störend.

Stromaufnahme:

Bei der Stromaufnahme haben wir die Aufnahme des Gesamttestsystems gemessen. Hier kommt also auch der Verbrauch der CPU, des Speichers, der Festplatte und weiteren Stromfressern mit hinzu. Darstellen wollen wir also auch hier nur eine Tendenz und wir visualisieren hierzu Unterschiede zwischen den Karten. Unter Last ist dies natürlich besonders interessant:

Natürlich liegt die Leadtek-Karte hier auf dem gleichen Niveau wie die GeForce 6800 GT - die geringen Unterschiede kommen wohl zustande, da die Karte einen anderen Lüfter verwendet und wir in der Berechnung der Leistung auch Mittelwerte verwenden. Im Vergleich zu der High-End-Karte von ATI ist die GeForce 6800 GT natürlich ein wahres Stromsparwunder, aber man liegt immer noch deutlich über den 110nm-Karten. Auch NVIDIA muss natürlich auf die Stromaufnahme der kommenden GPUs achten, denn viel mehr lässt sich hier nicht sinnvoll verwirklichen. In unserem Fall - lässt man die Beachtung einzelner 12V-Leitungen innerhalb des Netzteils einmal weg - sollte man bei einem Wirkungsgrad eines sehr guten Netzteils von 80% also ein Modell besitzen, welches dauerhaft in jedem Fall knapp 300 bis 360W bereitstellen kann. Im Idealfall sollte man also auch hier ein Netzteil mit über 400W einsetzen, um noch ein wenig Luft zu haben, denn viele Netzteile besitzen einen schlechteren Wirkungsgrad bei hoher Belastung. Hinzu kommt, dass einzelne 12V-Leitungen sowohl für die CPU wie auch für die sonstigen Komponenten verwendet werden könnten - die Empfehlung von NVIDIA mit 480W hat also seine Berechtigung, um auf jeden Fall auf der sicheren Seite zu sein.

Auch im Idle-Modus verbraucht das System Strom, auch auf diese Werte werfen wir einen kurzen Blick:

Im Idle-Modus muss sich NVIDIA etwas für die kommenden Grafikkarten einfallen lassen. Im Vergleich zu den ATI-Karten verbraucht man hier zu viel Saft - 20W weniger sollten es schon sein. ATI hat hierfür in die neuen R480-Chips bereits Stromsparfeatures aus der Radeon Mobility-Serie eingebaut - NVIDIA dürfte es also auch nicht schwerfallen, hier entsprechend nachzurüsten und Features aus der GoForce 6-Serie in die Desktop-Rechner zu überführen. Gerade wenn die 3D-Features nicht benötigt werden, können diese in vielen Fällen komplett deaktiviert werden.

Overclocking:

Kurz haben wir natürlich auch das Overclocking angetestet - wirklich fordern wollten wir das Muster jedoch noch nicht, denn ein Referenzmodell soll natürlich nicht gleich beim ersten Test den Geist aufgeben. Interessant ist hier natürlich, wie hoch sich die 130nm-GPU tatsächlich takten lässt und ob NVIDIA noch etwas Spielraum beim Übertakten lässt. Gerade die GPU ist mit maximal 350 MHz sicherlich in der Lage, auf etwas höhere Frequenzen zu kommen.

Insgesamt ein gutes Overclocking-Ergebnis - die GT-Karte erreicht im Endeffekt bezüglich des GPU-Taktes Ultra-Niveau (PCI-Express) und bezüglich des RAMs ist man sogar etwas schneller unterwegs. Die 1,6ns-Module machen sich hier bemerkbar. Auch die Performance-Unterschiede sind demnach recht hoch - fast 2000 Punkte mehr in 3DMark 2003 und knapp 1000 Punkte mehr bei 3DMark 2005 sind ein sehr gutes Ergebnis.

Auf der nächsten Seite stellen wir unser Testsystem vor.