> > > > AGP-Grafikkarten-Roundup

AGP-Grafikkarten-Roundup

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 12: Nvidia Geforce 6600 GT (1)

Als Besonderheit dieses Roundups können wir die neue Nvidia Geforce 6600 GT für die AGP-Schnittstelle vorstellen. Diese Grafikkarte war zunächst ausschließlich für die neue PCI-Express-Schnittstelle gedacht. Allerdings war zu unserem Technik-Bericht bereits die Möglichkeit durchgesickert, dass NVIDIA die Karte auch für den AGP-Bereich bringt. Nvidia ist sich aber anscheinend klar geworden, dass die große Mehrheit der Käufer noch kein Mainboard mit PCI-Express-Port besitzt und sich der NV43 auch ganz gut in AGP-Boards machen würde.

Die Nvidia Geforce 6600 GT ist vor allem für die preisbewussteren Verbraucher interessant, die nicht gewillt sind, wegen einer neuen Grafikkarte fast einen komplett neuen Rechner zu kaufen und auf PCI-Express zu setzen oder alternativ auf eine teure GeForce 6800 zu setzen. Da auf dem Mid- und Mainstream der größte Umsatz gemacht wird, ist es nur eine logische Folgerung, diesen Teilmarkt mit entsprechenden Produkten zu versorgen. Wie wir in unserem Test der Nvidia Geforce 6600 GT für PCI-Express gesehen haben, schlägt sich diese im Vergleich zu den Top-Modellen sehr gut und es ist möglich aktuelle und die zukünftigen Spiele mit guten Framezahlen zu spielen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Grafikkarte ist mit 500 MHz Core / 450 MHz RAM getaktet. Hier besteht der erste Unterschied zur PCI-Express-Variante, wo die Karte mit 500/500 läuft. Der Speicher ist mit 128 Bit angebunden, was sie zur GeForce 6800LE abgrenzt. Anders als die High-End-Modelle von Nvidia besitzt die Nvidia Geforce 6600 GT nur 8 Pixelpipelines und 3 Vertex-Shader. Alle anderen Features der 6er-Serie sind in dieser Version vollständig vorhanden. In diesem Roundup wollen wir uns nicht näher mit der Technik der Grafikkarten befassen. Wer mehr über die Technik der Nvidia Geforce 6600 GT erfahren möchte, kann dies in unserem Launch-Artikel nachlesen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Da wir in diesem Test die Referenzkarte von Nvidia erhalten haben, können wir davon ausgehen, dass alle Spezifikationen eingehalten wurden. Auf dem ersten Blick fällt auf, dass die Grafikkarte um einiges kürzer ist als eine Geforce 6800 GT oder Ultra. Im Unterschied zu der PCI-Express-Version, verfügt die die AGP-Variante über einen Stromanschluss. Dies ist wahrscheinlich nötig, da der AGP-Port nicht ausreichend Strom liefert, was bei der PCI-Express-Schnittstelle möglich ist. Auch sehen wir, dass Nvidia einen anderen Kühler auf die Grafikkarte gepackt hat als bei der PCI-Express-Version. Bei der AGP-Version ist der Kühlkörper schräg montiert und verdeckt die Speicherbausteine. Neben dem GPU-Kühler befindet sich ein Passiv-Kühlkörper, der die HSI-Bridge kühlt.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Kühlkörper der Karte ist klein und kompakt. Der Lüfter dreht verhältnismäßig leise und die Lautstärke ist mit der einer X600-Karte durchaus vergleichbar. Auch hier wird ersichtlich, dass die Karte nicht wirklich viel Leistung aufnimmt, denn die Wärmeabgabe hält sich in Grenzen. Dadurch eignet sich die Grafikkarte auf für Silent-Systeme. Die von uns getestete PCI-Express-Karte lag im Mittelfeld bei der Geräuschentwicklung.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Hier sehen wir den Stromanschluss aus der Nähe sowie die Spannungswandler, die nicht passiv gekühlt werden müssen, da die Leistungsaufnahme nicht so stark ist wie bei einer Geforce 6800 GT oder Ultra.