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Sapphire Radeon X800XT PCI-Express

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Seite 4: Stromaufnahme, Lärmentwicklung, Overclocking :

Lüfterlautstärke:

Beginnen wir mit der Lüfterlautstärke. Hier haben wir mit einem Schalldruckmessgerät nachgemessen - allerdings nicht, um tatsächliche db-Werte zu ermitteln, sondern um eine Tendenz festzuhalten. Da wir kein Messequipment für mehrere tausend Euro samt schallisoliertem Raum oder Ähnlichem unser Eigen nennen, haben wir unter bestmöglicher Isolierung mit einem normalen Schalldruckmessgerät aus nächster Entfernung gemessen. Die gemessenen Zahlen werden zwar vom Messgerät als db-Werte ausgegeben, sind aber nur aus einem Abstand von 5 cm gemessen worden, was somit nicht der Norm entspricht. Trotzdem kann man hier sagen, dass Karte A leiser / lauter ist als Karte B.

Unser Test lieferte folgende Werte unter Last :

Die X800XT von Sapphire ist leise - fast wie eine Low-End-Karte. Man hört sie praktisch gar nicht - nur im 3D-Modus ist der Lüfter zu hören, dann bleibt er allerdings unter 60db in unserer Testweise und ist somit leiser als andere Karten - nur der X600 Pro muss sich der Lüfter geschlagen geben.

Die GeForce 6600 GT gesellt sich auch zu den leiseren Karten. Unsere MSI-Karte bezeichneten wir schon in unserem PCI-Express-Roundup als praktisch unhörbar, die NVIDIA GeForce 6800 GT ist deutlich leiser als eine GeForce FX 5800 Ultra, aber trotzdem die lauteste Karte in unserem Roundup. Der Lüfter ist aber im Vergleich nur im 3D-Modus hörbar und dabei immer noch angenehm.

Stromaufnahme:

Bei der Stromaufnahme haben wir die Aufnahme des Gesamttestsystems gemessen. Hier kommt also auch der Verbrauch der CPU, des Speichers, der Festplatte und weiteren "Stromfressern" hinzu. Darstellen wollen wir also auch hier nur eine Tendenz und wir visualisieren hierzu Unterschiede zwischen den Karten. Unter Last ist dies natürlich besonders interessant :

Starten wir 3D Mark 2003, so ist die Grafikkarte und das Gesamtsystem ziemlich am ackern. Sapphires X800XT kommt auf den höchsten Wert - das erstaunt, weil eigentlich NVIDIA die Firma mit der Warnung vor guten Netzteilen war. Trotzdem liegt die X800XT hier nun an der Spitze und hat, wenn auch knapp, den höchsten Verbrauch.

Unser Messgerät gibt hier Werte zwischen 192,0 Watt und 243,6 Watt für die GeForce 6600 GT aus. Die GeForce 6600 GT liegt hier im Mittelfeld, allerdings noch 25 Watt unter der GeForce 6800 GT und auch noch knapp unter der GeForce PCX5900, die eine geringere Leistung besitzt. Die kleineren Karten von ATI sind deutlich leistungsärmer und haben demnach auch eine geringere Stromaufnahme. Interessant wäre hier natürlich ein Vergleich zur kommenden X700.

Auch im Idle-Modus verbraucht das System Strom, auch auf diese Werte werfen wir einen kurzen Blick:

Die X800XT von Sapphire liegt hier besser, wenn sie in den 2D-Modus zurückschaltet - allerdings liegt sie immer noch an dritter Stelle, andere Karten haben im reinen 2D-Modus also eine noch geringere Leistungsaufnahme. Bei den Top-Karten liegt sie allerdings vorne, denn die 6800 GT verbraucht hier mehr. Hier schneidet die GeForce 6600 GT sehr gut ab. Wird also in den 2D-Modus zurückgeschaltet, so verbraucht die Karte nur soviel wie die ATI X600-Serie. Die schlechteste Energiebilanz im Idle-Modus hat die PCX5900 von ASUS. Sie liegt sogar noch über der NVIDIA 6800 GT.

Overclocking:

Kurz haben wir natürlich auch das Overclocking angetestet - wirklich fordern wollten wir das Muster jedoch noch nicht, denn ein Referenzmodell soll natürlich nicht gleich beim ersten Test den Geist aufgeben. Interessant ist hier natürlich, wie hoch sich die 130nm-GPU tatsächlich takten lässt und ob ATI noch etwas Spielraum beim Übertakten lässt. Gerade die GPU ist mit 500 MHz aber schon sehr hoch getaktet.

Klare Sache - knapp 10% Steigerung beim Chip- und fast 20% Steigerung beim Speichertakt sind ein recht gutes Ergebnis. Allerdings wird die Karte dann unter Last auch etwas wärmer, man sollte also die teure Grafikkarte möglichst in einem Luftstrom im Gehäuse stellen, damit sie gut belüftet wird, wenn man sie schon übertaktet. Als Resultat erreichen wir schließlich knapp 10% mehr Leistung bei 3DMark 2003 - kein schlechtes Ergebnis !

Auf der nächsten Seite stellen wir unser Testsystem vor.