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Test: NVIDIA GeForce GTX 560

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Seite 17: Fazit

Die Motivation zur GeForce GTX 560 ist uns auch nach diesem Test noch nicht ganz ersichtlich. Wie zu erwarten war setzt sie sich zwischen die GeForce GTX 550 Ti und GeForce GTX 560 Ti. Die Performance im Vergleich zur GeForce GTX 460 ist natürlich teils deutlich gestiegen - das darf man von einem Nachfolger aber auch erwarten. Einen direkten Konkurrenten aus dem Hause AMD hat sie nicht. Die AMD Radeon HD 6850 hat man größtenteils im Griff, für die Radeon HD 6870 reicht es nicht. Zu diesem Zweck hat NVIDIA aber auch die GeForce GTX 560 Ti im Portfolio. Die Palit GeForce GTX 560 Sonic Platinum schafft es bei der Performance fast mit eben dieser GeForce GTX 560 Ti gleichzuziehen. Mit dem heutigen Tage und auch im Laufe der Woche werden wir sicher noch weitere Modelle der GeForce GTX 560 sehen und einige sicher auch hier testen können. Einen Überblick über die Modelle soll folgende Tabelle geben:

Modell GPU-Takt Speichertakt
ASUS GeForce GTX 560 TOP 925 MHz 1050 MHz
ASUS GeForce GTX 560 OC 850 MHz 1050 MHz
Palit GeForce GTX 560 Sonic Platinum 900 MHz 1050 MHz
MSI GeForce GTX 560 Twin Frozr II OC 870 MHz 1020 MHz
Zotac GeForce GTX 560 AMP! Edition 950 MHz 1100 MHz
KFA2 GeForce GTX 560 EXOC 900 MHz 1020 MHz
Sparkle GeForce GTX 560 Calibre 900 MHz 1122 MHz
EVGA GeForce GTX 560 SC 850 MHz 1026 MHz
Galaxy GeForce GTX 560 GC 905 MHz 1001 MHz

Weitere Modelle werden folgen. Schaut dazu einfach in die News - dort werden in den kommenden Tagen sicher zahlreiche Neuvorstellungen auftauchen.

Wie bereits erwähnt reicht die Performance der Palit GeForce GTX 560 Sonic Platinum an die GeForce GTX 560 Ti in ihrer Referenzausführung heran. Interessanter dürfte das Verhalten der Temperaturen und Lautstärke sein. Während bei den Idle-Temperaturen eine Einschätzung schwierig ist, schafft es der Kühler die Karte unter Last-Bedingungen auf entspannten 81,5 °C zu halten - trotz Übertaktung. Ein ähnliches Bild ist auch bei der Lautstärke zu beobachten. Der Idle-Betrieb ist nicht maßgeblich. Unter Last kann der Kühler dann seine Stärken ausspielen. Wie all diese Werte allerdings einzustufen sind, wird erst der Vergleich zu direkten Konkurrenten zeigen.

NVIDIA peilt eine unverbindliche Preisempfehlung von 140 Euro ohne Mehrwertsteuer an. Wir werden sehen wo sich die einzelnen Modelle einpendeln werden, dich vergleicht man dies mit der GeForce GTX 560 Ti, die bereits ab 180 Euro zu haben ist, dann ist die GeForce GTX 560 erst einmal zu teuer. Die üblichen marktwirtschaftlichen Regulierungen werden allerdings auch ihr Übriges dazu beitragen, dass sich de GeForce GTX 560 auch preislich zwischen die GeForce GTX 550 Ti und GeForce GTX 560 Ti setzt.

Positive Aspekte der Palit GeForce GTX 560 Sonic Platinum:

  • gute Last-Temperatur
  • sehr gut Last-Lautstärke

Negative Aspekte der Palit GeForce GTX 560 Sonic Platinum:

  • überflüssiger VGA-Anschluss

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