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Test: Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition 2048 MB

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Seite 19: Fazit

Zugegeben: Die Leistung der Club3D GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition, welche wir Ende April in unserer Redaktion begrüßen konnten, hat uns nicht wirklich zugesagt. Zu gering waren die Unterschiede gegenüber der Referenz, zu hoch der Geräuschpegel des eigenen Kühlsystems und zu spartanisch die Ausstattung des Zubehörs. Der kleinere Bruder hat uns hier schon deutlich besser gefallen. Zwar zeigt sich auch dieser Ableger des CoolStream-Kühlers bei den Temperaturen nicht wirklich von seiner besten Seite und lässt den GF116-Chip auf bis zu 70 °C anschnellen, doch bleibt er dafür deutlich laufruhiger; wenngleich man sich hier lediglich auf das Level des Referenzkühlers setzen konnte. Doch NVIDIA hat es seinen Boardpartnern nicht gerade leicht gemacht und die Messlatte in dieser Disziplin kräftig nach oben gelegt. Lärmend sind beide Kühlsysteme nicht.

Aufgrund der etwas höheren Taktraten fällt auch die Leistung unseres Testkandidaten ein klein wenig höher aus. Bei einer Taktsteigerung von 20 MHz sind hier allerdings keine großen Sprünge zu erwarten. Damit einher geht eine gesteigerte Leistungsaufnahme, die sich allerdings noch im Rahmen bewegt und man fast schon unter den Tisch fallen lassen könnte. Überzeugen konnte unser Testmuster im Overclocking. Hier konnten wir die magische 1,00-GHz-Marke durchbrechen und selbst den 2048 MB großen Videospeicher auf satte 2147 MHz beschleunigen. Von der doppelten Videospeichermenge konnte die Mittelklasse-Grafikkarte nur selten profitieren - selbst bei einer Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten und mit maximaler Bildqualität. Lediglich Crysis 2, Dirt 2 und Unigine Heaven 2.1 konnten zulegen.

Dass es Club3D noch immer auf Sparfüchse abgesehen hat, zeigt sich immer wieder im Lieferumfang. Hier beschränkt sich der Hersteller gerade einmal auf einen deutsch- und englischsprachigen QuickStart-Guide samt Treiber-CD und Werbezettel für seine hauseigenen Netzteile. Hier hätten wir uns mehr erwartet.

 

Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition
Straßenpreis 135 Euro
Homepage http://www.club-3d.com/
Technische Daten
GPU
GF116
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,17 Milliarden
GPU-Takt
920 MHz
Speichertakt
2052 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
2048 MB
Speicherinterface
192 Bit
Speicherbandbreite
98,5 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
192 (1D)
Shadertakt
1840 MHz
Texture Units
32
ROPs
24
Pixelfüllrate
22,1 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU 1001 MHz
Speicher 2147 MHz
3DMark (Herstellertakt) 5263 Punkte
3DMark (Übertaktett) 5670 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 41,2 dB(A)
Last-Modus 42,0 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 70 Watt
Last-Modus
233 Watt
Temperatur
Idle-Modus 34 °C
Last-Modus
70 °C

Obwohl die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition vieles besser macht, als ihr schnelleres Schwestermodell, bleibt auch ihr unser Excellent-Hardware-Award verwehrt. Zu gering sind die Taktsteigerungen, zu hoch die Temperaturen und zu wenig liegt der Grafikkarte bei. Sollte Club3D hier noch einmal zulegen können, steht einer Prämierung aber nicht mehr viel im Wege!

Positive Aspekte der Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition:

  • Unter Last angenehm ruhig
  • Respektables Overclocking-Potential
  • Ausreichende 3D-Leistung

Negative Aspekte der Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition:

  • Spartanischer Lieferumfang
  • Kaum besser als die Referenz

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