> > > > Test: Sapphire Radeon HD 6870 und Radeon HD 6850 Toxic

Test: Sapphire Radeon HD 6870 und Radeon HD 6850 Toxic - Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 7: Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

Während die Vapor-X-Grafikkarten lediglich mit dem eigenen Kühlsystem ausgestattet sind, können die Toxic-Modelle von Sapphire zusätzlich mit höheren Taktraten punkten und sollen so eine höhere Leistung bei gleichzeitig leiserem Betriebsgeräusch ermöglichen. Letzteres ist dem Hersteller allerdings nur im Leerlauf gelungen, denn unter Last drehen sowohl die Sapphire Radeon HD 6870 als auch die Sapphire Radeon HD 6850 Toxic kräftig auf. Waren es im 2D-Betrieb noch 39,0 bzw. 40,1 dB(A), erzeugten die Lüfter unter Last schon 48,6 respektive 48,7 dB(A) und machen damit selbst einer NVIDIA GeForce GTX 480 Konkurrenz.

laut-idle

laut-last

Die höheren Taktraten zollen auch bei der Leistungsaufnahme ihren Tribut. Hier zog die Sapphire Radeon HD 6870 Toxic bis zu 263 Watt aus dem Netzteil. Das Referenzlayout begnügte sich hingegen mit 211 Watt. Das kleinere Toxic-Schwestermodell wollte maximal 227 Watt haben, während die Referenz nur sehr knapp die 200-Watt-Marke verfehlte. Im Windows-Betrieb liegt die Leistungsaufnahme beider Testkandidaten nur unwesentlich höher, als bei den jeweiligen Referenzkarten.

strom-idle

strom-last

Bei einer derart lauten Geräuschkulisse sollte man eigentlich meinen, dass dafür die Temperaturen auf einem angenehm kühlen Level liegen. Doch auch hier können sich beide Toxic-Kühler nur unwesentlich von der Referenz absetzen. Von gefährlich hohen Temperaturen ist man natürlich trotzdem weit entfernt. In unseren Tests wurden die Grafikchips der beiden Testkandidaten nie wärmer als 70 bzw. 68 °C.

temp-idle

temp-last

Von der Sapphire Radeon HD 6870 und Radeon HD 6850 Toxic hätten wir uns bis dahin mehr erwartet. Zwar rechneten wir aufgrund der höheren Taktraten mit einer gesteigerten Leistungsaufnahme, doch auch mit einem angenehm ruhigen Betriebsgeräusch und etwas niedrigeren Temperaturen. Leider schossen unsere Testkandidaten in diesen beiden Disziplinen am Ziel vorbei. Zu hoch drehten die beiden Lüfter unserer Testmuster auf, während auch die Temperatur-Werte nur sehr geringfügig besser ausfielen. Insgesamt leider sehr ernüchternd.