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NVIDIA GeForce 6600 GT - der Test

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Seite 3: Stromaufnahme, Lärmentwicklung, Overclocking

Lüfterlautstärke :

Beginnen wir mit der Lüfterlautstärke. Hier haben wir mit einem Schalldruckmeßgerät nachgemessen - allerdings nicht, um tatsächliche db-Werte zu ermitteln, sondern um eine Tendenz festzuhalten. Da wir kein Meßequipment für mehrere tausend Euro samt schallisoliertem Raum oder ähnlichem unser Eigen nennen, haben wir unter bestmöglicher Isolierung mit einem normalen Schalldruckmeßgerät aus nächster Entfernung gemessen. Die gemessenen Zahlen werden zwar vom Meßgerät als db-Werte ausgegeben, sind aber nur aus einem Abstand von 5cm gemessen worden, was somit nicht der Norm entspricht. Trotzdem kann man hier sagen, dass Karte A leiser / lauter ist als Karte B.

Unser Test lieferte folgende Werte :

Die GeForce 6600 GT gesellt sich also zu den leiseren Karten. Unsere MSI-Karte bezeichneten wir schon in unserem PCI-Express-Roundup als praktisch unhörbar, die NVIDIA GeForce 6800 GT ist deutlich leiser als eine GeForce FX 5800 Ultra, aber trotzdem die lauteste Karte in unserem Roundup. Der Lüfter ist im Vergleich nur im 3D-Modus hörbar und dabei immer noch angenehm. Daran kann man sehen, dass die GeForce 6600 GT eine sehr angenehme Geräuschentwicklung besitzt und diese überhaupt nur hörbar ist, wenn die anderen Komponenten im Gehäuse ebenso auf einen Silent-Betrieb getrimmt sind. Hier geht unser Daumen also nach oben.

Stromaufnahme :

Bei der Stromaufnahme haben wir die Aufnahme des Gesamttestsystems gemessen. Hier kommt also auch der Verbrauch der CPU, des Speichers, der Festplatte und weiteren Stromfressern mit hinzu. Darstellen wollen wir also auch hier nur eine Tendenz und wir visualisieren hierzu Unterschiede zwischen den Karten. Unter Last ist dies natürlich besonders interessant :

Starten wir 3D Mark 2003, so ist die Grafikkarte und das Gesamtsystem ziemlich am ackern. Unser Meßgerät gibt hier Werte zwischen 192,0 Watt und 243,6 Watt aus. Die GeForce 6600 GT liegt hier im Mittelfeld, allerdings noch 25 Watt unter der GeForce 6800 GT und auch noch knapp unter der GeForce PCX5900, die eine geringere Leistung besitzt. Die Karten von ATI sind deutlich leistungsärmer und haben demnach auch eine geringere Stromaufnahme. Interessant wäre hier natürlich ein Vergleich zur kommenden X700.

Auch im Idle-Modus verbraucht das System strom, auch auf diese Werte werfen wir einen kurzen Blick :

Hier schneidet die GeForce 6600 GT sehr gut ab. Wird also in den 2D-Modus zurückgeschaltet, so verbraucht die Karte nur soviel, wie die ATI X600-Serie. Die schlechteste Energiebilanz im Idle-Modus hat die PCX5900 von ASUS. Sie liegt sogar noch über der NVIDIA 6800 GT.

Overclocking :

Kurz haben wir natürlich auch das Overclocking angetestet - wirklich fordern wollten wir das Muster jedoch noch nicht, denn ein Referenzmodell soll natürlich nicht gleich beim ersten Test den Geist aufgeben. Interessant ist hier natürlich, wie hoch sich die 110nm-GPU tatsächlich takten lässt und ob NVIDIA noch etwas Spielraum beim Übertakten lässt. Gerade die GPU ist mit 500 MHz aber schon sehr hoch getaktet.

Sowohl beim Speichertakt wie auch beim GPU-Takt erreichten wir mit NVIDIAs "optimaler Frequenzsuche" knapp 13% mehr Frequenz. Sicherlich wäre hier und da noch ein wenig mehr möglich gewesen, aber in den Benchmarks nahm die Performance dann wieder leicht ab - ein Zeichen von einem instabilen System. Interessant ist hierbei, dass die Performance bei 13% Taktsteigerung um 13% zunahm. Hier scheint die GeForce 6600 GT also hervorragend zu skalieren. Die Temperatur stieg von 43° nach dem Durchgang 3DMark bei der nicht übertakteten Karte auf 46° nach dem Durchgang 3DMark bei der übertakteten Karte - also ist die Temperatur hier nicht das Problem.

Insgesamt sind die 9100 Punkte für eine Karte um 200 Euro natürlich hervorragend. Auf der nächsten Seite stellen wir unser Testsystem vor.