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NVIDIA GeForce 6600 GT - der Test

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Seite 1: NVIDIA GeForce 6600 GT - der Test

Die GeForce 6600 GT ist da - und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch in tatsächlicher Form, so dass wir nach dem eher technisch orientierten Artikel zum Launch nun auch die wichtigen Benchmarks nachliefern können. Im heutigen Review wollen wir klären, was die neue Midrange-Karte von NVIDIA bieten und was man für den Kaufpreis von knapp 200 Euro erwarten kann. Bislang tauchen die GeForce 6600-Karten jedoch noch in keinem Preisvergleich auf - aber zumindest kann man bereits anhand der uns vorliegenden Referenzkarte von NVIDIA nachprüfen, ob sich der Kauf einer derartigen Karte lohnt oder ob man doch eher zum High-End-Modell greifen muss.

Auch wollen wir in diesem Review eine kurze Korrektur zu unserem Launch-Artikel leisten, da sich hier ein kleiner Fehler eingeschlichen hat. Aus der uns damals vorliegenden Präsentation von NVIDIA ging nicht hervor, wieviele Vertex-Shader die Karte hat. Nur wussten wir von NVIDIA, dass sich außer der Anzahl der PixelPipelines, der Taktungen und der RAM-Anbindung nichts verändert hätte. Daraus schlossen wir, dass die GeForce 6600-Serie sechs Vertex-Shader besitzt, bekamen aber mittlerweile die Information von NVIDIA, dass es nur drei Vertex-Shader sind. ATI-nahe Quellen unterrichteten uns zudem davon, dass es tatsächlich sogar nur zwei Vertex-Shader wären, allerdings hätte man über größere Buffer die Funktionalität eines dritten Vertex Shaders erreicht. Ob dies nun korrekt ist oder nicht, sei dahin gestellt.

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Die Features der GeForce 6600-Serie haben wir in unserem Launch-Artikel schon einmal ausgebreitet, in diesem Performance-orientierten Review wollen wir deshalb auch nicht mehr unbedingt auf diese Features eingehen. Des Weiteren empfehlen wir auch unseren Launch-Artikel zur GeForce 6800-Serie, denn die Technik der 6er-Serie ist sich sehr ähnlich, alle besonderen Features sind in jeder 6er-GPU vorhanden. Auch lohnt ein Blick in unseren SLI-Artikel, wenn man sich für den Einsatz zweier 6600 GT-GPUs in einem System interessiert.

In einer Übersicht haben wir die Details der Karten aufgelistet :

Eventuell wird es für den OEM-Markt auch noch eine 6800LE geben - diese besitzt dann mit 8 Pipelines und 256Bit-Speicherarchitektur eine Leistung, die irgendwo zwischen GeForce 6600 GT und 6800 anzusiedeln sein sollte. Die Kerne können teilweise auch mit anderen Speicherarten umgehen, wir haben hier die typischerweise verwendete Art aufgelistet, weiterhin halten sich einige NVIDIA-Partner auch nicht an die tatsächlichen Taktraten, hier gibt es also auch leichte Variationen, wie beispielsweise bei der ASUS Extreme N5900 aus diesem Review. Wichtig : Alle Karten der neuen Generation (GeForce 6-Serie) bieten neue Features wie Shader Model 3.0 und andere neue Funktionen, das können die PCX-Karten nicht, weiterhin besitzen diese auch eine PCI-Express-Bridge und sind in der Übertragungsrate deshalb etwas limitiert.

Auf die hier getestete GeForce 6600-Serie wird es für den AGP-Bus geben - NVIDIAS HSI-Bridge lässt sich hier wieder verwenden, nur dieses Mal in die andere Richtung. Viele Hersteller haben schon Karten mit einem entsprechendem Chip angekündigt, so dass auch viele AGP-Karten am Markt erwartet werden.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen kurzen Blick auf die Grafikkarte und unser Testsystem, dann geht es gleich los mit den Benchmarks.