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Test: Club3D GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition - Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

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Seite 5: Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

Mit ihren eigenen Kühlsystemen versuchen sich die Hersteller von der Konkurrenz abzusetzen. Die häufig mächtig wirkenden Systeme sollen meist nicht nur für gesenkte Temperaturen sorgen, sondern zugleich auch mit laufruhigen und leisen Lüftern aufwarten. Auch Club3D schnallte bei seiner CoolStream-OC-Edition der GeForce GTX 560 Ti eine eigene Lösung auf. Während die beiden Rotoren des Kühlers im Leerlauf mit 38,4 dB(A) in Sachen Lautstärke noch einen Platz auf den vordersten Rängen ergattern konnten, mussten sie unter Last leider ein paar Plätze verschenken. Mit 45,2 dB(A) blieb die Club3D GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition allerdings deutlich lauter als der Referenzkühler von NVIDIA.

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Die werksseitige Übertaktung schlägt sich natürlich in der Leistungsaufnahme nieder. Sowohl im Windows-, als auch im 3D-Betrieb fiel diese etwas höher aus. Unter 2D ist der Unterschied von 75 zu 78 Watt noch zu vernachlässigen. Startet man allerdings Battlefield: Bad Company 2 so fällt der Stromhunger unseres heutigen Testkandidaten doch etwas höher aus. Mit 288 Watt zog das Gesamtsystem rund sieben Watt mehr aus der Steckdose, als die gleichen Komponenten mit Referenzkarte. Insgesamt aber dennoch kein großer Unterschied.

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Bislang hinterließ der verbaute CoolStream-Kühler auf der gleichnamigen Club3D-Grafikkarte eher ein durchwachsenes Bild. Zwar wusste das Dual-Slot-Modell im Leerlauf noch zu gefallen, doch drehten die beiden Lüfter unter Last deutlich höher auf, sodass unser Testmuster stärker aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören war. Auch bei den Temperaturen zeichnet sich Ähnliches ab, wenngleich alle erreichten Werte weit von gefährlichen Temperaturen entfernt sind. Waren es im Leerlauf 34 °C, heizte sich die Club3D GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition unter Last auf bis zu 79 °C auf. Der Referenzkühler von NVIDIA schaffte es hierbei die Grafikkarte auf 32 respektive 59 °C herunterzukühlen.

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Es ist eigentlich lobenswert, wenn sich ein Hersteller dazu entschließt, ein eigenes Kühlsystem aufzuschnallen. Im Falle der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti haben es die Partner allerdings ganz schön schwer, besser zu machen. Club3D ist an der guten Leistung des Referenzkühlers gescheitert und konnte seine CoolStream-OC-Edition nicht besser machen, zumindest wenn man einmal nur die Last-Werte betrachtet. So fallen nicht nur die Temperaturen höher aus, sondern vor allem auch die Geräuschkulisse.