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Test: Point of View GeForce GTX 560 Ti TGT Beast-Edition TFC

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Seite 19: Fazit

Mit seiner GeForce GTX 560 Ti TGT Beast-Edition TFC hat Point of View den richtigen Weg eingeschlagen. Setzten ältere TGT-Modelle noch auf die jeweiligen Referenzkühler von NVIDIA, darf sich das jüngste Familienmitglied nun an einem eigenen Kühlsystem erfreuen. Der verbaute Kühler aus dem Hause Arctic Cooling leistet ganze Dienste und schafft es, sich gegen den ohnehin nicht schlechten NVIDIA-Kühler zu behaupten - vor allem bei der Lautstärke. Mit einem Schallpegel von maximal 40,9 dB(A) konnte unser Testmuster Platz 3 in der Gesamtwertung einnehmen und zählt damit nicht nur zu den leisesten GeForce-GTX-560-Ti-Grafikkarten, sondern auch zu den laufruhigsten 3D-Beschleunigern überhaupt. Doch die Macht der drei riesigen 92-mm-Lüfter, der 84 Aluminiumfinnen und der insgesamt fünf dicken Heatpipes hat ihren Preis. So genehmigt sich das Kühlsystem etwas mehr Platz in der Höhe, als eine gewöhnliche Dual-Slot-Grafikkarte. Da die drei Rotoren nicht wirklich aufdrehen, liegen die Temperatur-Werte unter Last etwas höher, aber noch immer weit von einer Gefahrenzone entfernt.

Auch bei den werksseitigen Taktraten zeigt sich Point of View nicht gerade zimperlich und drehte gemeinsam mit den deutschen Profi-Overclockern des TGT-Teams an der Taktschraube. Anstatt sich mit 822/1644/2004 MHz zu begnügen, arbeitet die Beast-Version mit satten 955/1909/2112 MHz. Fast 150 MHz mehr für Chip und Speicher. Die TriFanCooler-Edition der Point of View GeForce GTX 560 Ti TGT gibt es auch in einer Charged- und UltraCharged-Version, die nicht ganz so hoch getaktet sind. Doch auch das überarbeitete Platinen-Layout hat sich in unseren Overclocking-Tests bezahlbar gemacht. Mit 995 MHz konnten wir fast die 1,00-GHz-Schallmauer durchbrechen und das ohne weiter an der Spannung zu drehen. Für eine GeForce GTX 560 Ti ein sehr gutes Ergebnis!

Einziger Kritikpunkt, eher aber ein kleiner Schönheitsfehler, ist der doch recht maue Lieferumfang. Hier legte Point of View seiner 275 Euro teuren Grafikkarte - ein Aufpreis von immerhin 80 Euro - lediglich ein QuickStart-Guide samt Treiber-CD und einen einzigen Adapter bei. Ein bisschen mehr hatten wir uns schon erhofft. 

 

Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Point of View GeForce GTX 560 Ti TGT Beast-Edition TFC
Straßenpreis 275 Euro
Homepage http://www.pointofview-online.com/
Technische Daten
GPU
GF114
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,95 Milliarden
GPU-Takt
955 MHz
Speichertakt
2112 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
135,2 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
384 (1D)
Shadertakt
1909 MHz
Texture Units
64
ROPs
32
Pixelfüllrate
30,6 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU 959 MHz
Speicher 2246 MHz
3DMark (Herstellertakt) 10613 Punkte
3DMark (Übertaktett) 12636 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 36,2 dB(A)
Last-Modus 39,3 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 73 Watt
Last-Modus
289 Watt
Temperatur
Idle-Modus 31 °C
Last-Modus
75 °C

Unser größter Kritikpunkt bei TGT-Grafikkarten wurde erhört: Das Kühlsystem. Da dieses bei der Point of View GeForce GTX 560 Ti TGT Beast-Edition TFC besonders leise agiert und hohe Reserven mit sich bringt, zücken wir an dieser Stelle mit Freuden unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award. Dazu beigetragen haben natürlich auch die stark erhöhten Taktraten!

excellent_award

 

Positive Aspekte der Point of View GeForce GTX 560 Ti TGT Beast-Edition TFC:

  • Stark erhöhte Taktraten
  • Sehr leises Kühlsystem
  • Starkes Overclocking-Potential

Negative Aspekte der  Point of View GeForce GTX 560 Ti TGT Beast-Edition TFC:

  • Spartanischer Lieferumfang
  • Kräftiger Aufpreis

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