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Profi-OpenGL-Karten im Vergleich : NVIDIA vs. ATI

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Seite 3: PNY Quadro FX3000 - Besonderheiten

Anhand von einigen Screenshots wollen wir auf die Besonderheiten im Treiber eingehen. Wir verwendeten die QuadroFX-Treiber der Version 56.55. Zunächst meldet sich der Treiber gewohnt wie vom Detonator in derselben Aufmachung. Vieles kommt einem deshalb bekannt vor. Die Einstellungen sind dabei auch größtenteils dieselben :

Deutlich sichtbar ist, das NVIDIA besonderen Wert auf die Einstellungsmöglichkeiten im OpenGL-Bereich legt. So stehen hier einem Justierungsmöglichkeiten offen, die die normalen Consumer-Grafikkarten nicht besitzen. Zudem existieren für die meisten gängigen DCC/CAD-Programme Presets und Voreinstellungen im Treiber. Diese lassen sich einfach per Klick auswählen. Dieses macht zugleich den Preis der Karte aus, denn die Presets sind teilweise sogar von den Herstellern verifiziert und überprüft, was weitere Arbeitsschritte bei der Treiberentwicklung notwendig macht.

Etwas unorthodox haben wir uns auch mit dem Thema Overclocking auseinandergesetzt. Da es sich um ein NV35 Sample handelt, können wir auch mit Coolbits diese Funktion im Treiber freischalten. Mit 400/850 Mhz kommt die Karte ohne Übertaktung vom Werk :

Wir führten mit Auto Detect eine Übertaktung (manuell wollten wir über diese Werte nicht gehen) und eine kurze anschießende Prüfung der Bildqualität auf Artefakte oder instabiles Verhalten eine Wirksamkeits- und Anwendbarkeitsprüfung der Overclocking-Einstellungen durch. Herausgekommen sind schließlich gute 451/952 Mhz und damit eine Übertaktung auf das Niveau einer GeForce 5900 Ultra. Sollte es also einmal am Schuh bei der Performance drücken, kann selbst eine 1300 Euro-Karte noch etwas übertaktet werden.

Zum Vergleich eine FX5900 Ultra, die aufgrund der von Haus aus höheren Taktfrequenz gerade im GPU-Bereich noch flotter ist. Die Speichertaktrate kann PNY mit der Quadro aber mitgehen.

Soviel zum NVIDIA-Modell - kommen wir nun zur günstigeren ATI-Konkurrenz :