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Test: 3x NVIDIA GeForce GTX 590 - Fazit

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Seite 27: Fazit

AMD Radeon HD 6990 oder NVIDIA GeForce GTX 590 - das ist die Frage all jener, die einer Anschaffung nicht aus dem Wege gehen wollen, auch wenn dafür einmal 500-600 Euro ausgegeben werden müssen. Doch welches ist nun die derzeit schnellste Grafikkarte?

"Kommt drauf an" ist eine Antwort, die auch hier zutrifft. In den synthetischen Benchmarks von Futuremark ist kein echter Gewinner auszumachen. Im neuen 3DMark 11 liegt die Radeon HD 6990 in den höheren Settings vorne. Resident Evil 5 und Anno 1404 wird von der NVIDIA GeForce GTX 590 dominiert. In Crysis Warhead liegt die Radeon HD 6990 wieder vorne. Es zeigt sich auch ein klarer Trend: je höher die Auflösung und die Qualitätseinstellungen, desto eher liegt das Modell von AMD vorne. Es bilden sich allerdings auch immer wieder Präferenzen aus. Jede Engine kommt der ein oder anderen Grafikkarte entgegen.

Einen klaren Gewinner bei der Performance auszumachen fällt schwer. Am wichtigsten aber dürften die Eindrücke durch die Frameverläufe sein. Hier bieten sowohl die NVIDIA GeForce GTX 590 wie auch die AMD Radeon HD 6990 bei hohen Auflösungen durchaus spielbare Frames. Wer sich also eine der beiden Karten zulegen möchte, muss sich in den kommenden Tagen keine Gedanken mehr machen, ob ein Spiel auch flüssig dargestellt wird.

Betrachtet man den Stromverbrauch, muss sich die GeForce GTX 590 der Radeon HD 6990 geschlagen geben. Sowohl im Idle- wie auch Last-Betrieb präsentiert sich das Modell von AMD als sparsamer. Schaltet man sie in den "AUSUM"-Mode, zieht sie an der GeForce GTX 590 vorbei. Positiv zu beurteilen sind die Temperaturen. Während diese im Idle-Betrieb keine allzu große Rolle spielt, schauen viele unter Last fast schon ängstlich auf die Anzeigen. Die GeForce GTX 590 nimmt diese Hürde mit mehr oder weniger lockeren 89 °C.

 

Neben der Performance für viele wohl der wichtigste Punkt ist die Lautstärke. Hier sind sowohl die GeForce GTX 590 wie auch die Radeon HD 6990 keine echten Leisetreter. Bereits im Idle-Betrieb sind die Karten deutlich hörbar. Die GeForce GTX 590 muss sich hier sogar dem Zusammenschluss zweier GeForce GTX 580 geschlagen geben. Fast schon positiv zu bewerten ist nun die Lautstärke unter Last. Neben den gemessenen Werten sollte aber auch immer die subjektive Lautstärke im Auge behalten. Je nach Tonlage kann ein Lüfter als "angenehmes" Rauschen wahrgenommen werden oder aber als störendes Brummen.

NVIDIA gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 619 Euro an. Die günstigste Radeon HD 6990 ist derzeit für etwa 535 Euro in unserem Preisvergleich gelistet. In unseren Augen ist NVIDIAs Maxi damit einfach zu teuer, denn ein deutlicher Performance-Vorsprung war in unseren Benchmarks über alle Werte nicht auszumachen. Wir gehen allerdings davon aus, dass man den Preis schon bald anpassen wird.

Update:

Inzwischen listet Alternate als einer der ersten Online-Shops eine GeForce GTX 590 ab 639 Euro.

Positive Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 590:

  • enorme Performance, gerade in hohen Auflösungen und Qualitätseinstellungen

Negative Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 590:

  • hoher Last-Stromverbrauch
  • hoher Idle-Stromverbrauch
  • relativ hohe Last-Lautstärke

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