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Test: AMD Radeon HD 6990 - Die Technik hinter der Radeon HD 6990

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Seite 2: Die Technik hinter der Radeon HD 6990

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Bisher kaum von den Herstellern verwendet wird das duale BIOS der Radeon-HD-6900-Serie. Einige Hersteller vertrauen auf ihre eigenen Entwicklungen. Groß in Mode gekommen ist der Schalter eigentlich nur bei der Radeon HD 6950, wo ihn einige Hersteller dazu verwendeten die Cayman-PRO-GPU in die XT-Variante zu verwandeln.

Bei der Radeon HD 6990 kommt dieser Schalter ebenfalls zum Einsatz und kann folgendermaßen verwendet werden:

  • Schalter auf Position 1 legt einen GPU-Takt von 830 MHz an. Die Spannung verbleibt beim Default-Wert von 1,12 Volt.
  • Schalter auf Position 2 legt die bereits erwähnten 880 MHz an der GPU an und erhöht zusätzlich die Spannung auf 1,175 Volt. AMD möchte mit der Erhöhung der Spannung aber nicht nur die 880 MHz gewährleisten, sondern auch Spielraum für weiteres Overclocking liefern.

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Wie sich die Änderungen des Taktes auswirken, aber auch wo die Einschränkungen durch Power-Tune gemacht werden, zeigt AMD in einer entsprechenden Folie. Nur auf den maximalen Verbrauch ausgelegte Tools wie der Furmark und OCCT werden ausgesperrt.

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Eine Karte mit einem maximalen Verbrauch von 300 Watt zu entwickeln ist sicher schon keine leichte Aufgabe. Die Radeon HD 6990 wurde nun sogar auf bis zu 450 Watt ausgelegt und dies dürfte für die Entwickler der Karte und der Kühlung sicher keine leichte Aufgabe gewesen sein. Eine besondere Erwähnung werden später auch noch die großen VDCC-Spannungsregler bekommen. Diese sind aus zwei Gründen zwischen den beiden GPUs zu finden.

  1. Sie sitzen direkt über dem Lüfter und werden optimal gekühlt
  2. Die Latenzen und Signalwege sind zu beiden GPUs identisch

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Die 450 Watt elektrischer Leistung fallen irgendwann auch wieder in Form von Abwärme ab und müssen abtransportiert werden. Dazu musste AMD auch am Kühler weitere Verbesserungen vornehmen. So ist die Karte auf der Vorderseite vom Kühler bedeckt und auf der Rückseite von einer Metallplatte. Der Radiallüfter ist zentral zwischen den beiden Kühlkörpern platziert worden und kann seine kühle Luft gleichmäßig verteilen.

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Bereits eine Grafikkarte der neuen Radeon-HD-6800 und 6900-Generation ist in der Lage bis zu sechs Displays anzusteuern. Bei der Radeon HD 6990 musste AMD einen Kompromiss zwischen Anschlussvielfalt und Kühlung eingehen. Eine Hälfte der Dual-Slot-Kühlung bleibt als Öffnung für die warme Luft reserviert. Auf der zweiten Hälfte sind die Anschlüsse in Form von 4x mini-DisplayPort und 1x Dual-Link-DVI zu finden. Vielleicht wäre es für AMD auch möglich gewesen gleich sechs mini-DisplayPorts zu verbauen und die entsprechenden Adapter beizulegen, letztendlich hat man sich aber für einen Dual-Link-DVI entschieden.

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Aber auch wenn nur ein Dual-Link-DVI vorhanden ist, will AMD Besitzer eines weiteren Displays mit DVI oder HDMI nicht vor den Kopf stoßen. So wird die Radeon HD 6990 mit jeweils einem passiven sowie aktiven mini-DisplayPort zu Single-Link-DVI Adapter und einem passiven mini-DisplayPort zu HDMI Adapter ausgeliefert.

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Natürlich ist auch AMD bewusst, dass NVIDIA bald mit einer Dual-GPU-Lösung aufwarten wird. Dennoch vergleicht man die Radeon HD 6990 mit der GeForce GTX 580 und will mit Werten wie "+200 %" blenden. Wir werden uns aber in den eigenen Benchmarks die Performance der Radeon HD 6990 anschauen und gegen die Konkurrenz vergleichen.

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Dass eine Radeon HD 6990 wohl kaum auf ein 20"-Display mit 1280x1024 ausgelegt ist, dürfte klar sein. Welche Möglichkeiten sich zusammen mit Eyefinity ergeben, zeigt obige Folie. Neu ist allerdings nur der 5x1 Portrait-Modus.