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Kurztest: ASUS GeForce GT 440 - Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

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Seite 4: Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

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Bei der ASUS GeForce GT 440 handelt es nicht um eine stromhungrige Grafikkarte, die zugleich als Heizungs-Ersatz dienen könnte, sondern vielmehr und einen sparsamen Pixelbeschleuniger. Da ASUS beim Kühlsystem nicht sparte und einen großen Dual-Slot-Kühler samt 80-mm-Lüfter aufschnallte, blieb auch die Lautstärke auf einem angenehmen Niveau. Während es unser Testmuster im Leerlauf mit 39,5 dB(A) auf Platz 3 unseres Testfeldes schaffte und damit nicht aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören war, musste sie auch unter Last nur wenige Plätze abgeben. In dieser Disziplin konnten wir 42,9 dB(A) messen - für eine Einstiegsgrafikkarte, die eigentlich immer mit lärmenden Kühlsystemen ausgestattet sind, keine schlechten Werte.

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Die ASUS GeForce GT 440 gehört zu den stromsparendsten Grafikkarten überhaupt, besitzt dafür allerdings nicht die Leistung, mit den schnellsten Modellen mithalten zu können. So zog die kleine ASUS-Grafikkarte im 2D-Betrieb gemeinsam mit den anderen Komponenten des Testsystems gerade einmal 58 Watt aus der Steckdose. Unter Last waren es mit 154 Watt zwar fast drei Mal so viel, aber noch immer ein sehr guter Wert bzw. ein Platz in den Top-3.

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Klein und Strom sparend. Das sollte für den verbauten ASUS-Kühler doch zu machen sein. Tatsächlich liefert das Hersteller-eigene Kühlsystem keine schlechten Werte. So konnte sich das Dual-Slot-Modell in beiden Disziplinen auf Rang 2 setzen. Während wir unter Last gerade einmal 45 °C messen mussten, spuckte unser Messgerät im Leerlauf sogar noch kühlere 28 °C aus. Nur die NVIDIA GeForce GT 430 blieb noch kühler.