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Test: HIS Radeon HD 6850 IceQ X Turbo

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Seite 18: Overclocking

Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugutekommt.

Trotz werksseitiger Übertaktung konnten wir in unseren Overclocking-Tests noch einiges mehr aus dem kleinen Barts-Chip herausholen. Anstatt uns mit 820/1100 MHz zu begnügen, setzten wir die Taktraten auf 954/1218 MHz - kein schlechter Wert für eine AMD Radeon HD 6850.

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Obwohl wir 134 MHz mehr aus dem kleinen 40-nm-Chip herausholen konnten, zeigte sich das Kühlsystem in Sachen Lautstärke gänzlich unbeeindruckt von der Takterhöhung. Während wir mit 41,5 dB(A) den gleichen Schalldruck, wie vorher messen konnten, drehte der Lüfter auch unter Last nur unwesentlich höher auf . Mit 42,1 dB(A) liegt unsere übertaktete HIS Radeon HD 6850 IceQ X Turbo weiterhin auf Platz drei der leisesten Karten des Testfeldes.
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Mit höheren Taktraten geht auch eine gesteigerte Leistungsaufnahme einher. Das machte sich vor allem im Leerlauf bemerkbar. Waren es mit Standard-Frequenzen in dieser Disziplin noch gut 73 Watt, genehmigte sich unser Testsystem - bestückt mit der übertaktete HIS Radeon HD 6850 IceQ X Turbo - mit 109 Watt deutlich mehr. Unter Last fällt der Unterschied nicht ganz so stark ins Gewicht. Hier stehen 221 234 Watt gegenüber.
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Wie schon bei der Lautstärke lieferte der verbaute Kühlkörper unseres heutigen Testkandidaten auch bei den Maximal-Temperaturen ein sehr ordentliches Bild ab. So heizte sich unser Sample im 2D-Betrieb gerade einmal ein weiteres Graf auf. Auch unter Last wurde der Grafikchip gerade einmal drei Grad Celsius heißer.

Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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