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Test: Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition - Fazi

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Seite 19: Fazit

Bis vor wenigen Monaten war Point of View fast noch ein Nieschenhersteller - zumindest in Europa. Seit fast einem Jahr ist der NVIDIA-Boardpartner hierzulande aber richtig auf dem Vormarsch und sorgt mit seinen übertakteten Modellen für Furore. Auch wenn die Charged- und UltraCharged- sowie Beast-Editionen noch immer mit dem langweiligen Standard-Kühler der kalifornischen Grafikschmiede auskommen müssen, können sich die höheren Taktraten durchaus sehen lassen. Während die Charged- und Ultra-Charged-Modelle noch mit vergleichsweise niedrigen Takterhöhungen auskommen müssen, stellt die TGT-Beast-Edition fast schon das Non-Plus-Ultra dar. So konnte unsere Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition mit starken 841/1682/1980 MHz aufwarten. Zum Vergleich: Eine gewöhnliche GeForce GTX 570 begnügt sich mit 732/1646/1900 MHz.

Doch auch der Lieferumfang kann sich sehen lassen. Hier steckte man nicht nur ein Handbuch samt Treiber-CD sowie einen Adapter mit in den Karton, sondern spendiert seinem Käufer auch gleich ein neues Computerspiel, um die Leistung der Grafikkarte gleich austesten zu können. Unserem Testsample lag ein Download-Gutschein-Code für Prince of Persia: The Forgotten Sands bei. Leistungsmäßig platzierte sich der 3D-Beschleuniger klar oberhalb einer gewöhnlichen GTX 570 und kam dabei sogar einer NVIDIA GeForce GTX 580, der bislang schnellsten Single-GPU-Grafikkarte, gefährlich nahe. In einigen Benchmarks konnte sie sogar auch überholt werden.

Die hohen Taktraten haben aber auch einen kleinen, aber entscheidenden Nachteil. So fällt die Leistungsaufnahme deutlich höher aus, als wir es von der Referenz gewohnt waren. Selbst eine NVIDIA GeForce GTX 480, die über einen gewaltigen Stromhunger verfügt, war hier noch sparsamer unterwegs. Aber auch die Temperaturen und nicht zuletzt die Lautstärke fielen höher aus. Vor allem unter Last drehte die Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition derart laut auf, dass ein Spielen ohne Headset fast nicht mehr möglich war - empfindliche Ohren sollten also Abstand halten. Diejenigen, die das Maximum an Leistung haben wollen und dabei nicht ihr ganze Geld für das aktuelle Flaggschiff ausgeben möchten, kommen um dieses Modell fast nicht herum.

Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition
Straßenpreis 425 Euro
Homepage http://www.pointofview-online.com/
Technische Daten
GPU
GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren
3,0 Milliarden
GPU-Takt
841 MHz
Speichertakt
1980 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1280 MB
Speicherinterface
320 Bit
Speicherbandbreite
158,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
480 (1D)
Shadertakt
1682 MHz
Texture Units
60
ROPs
40
Pixelfüllrate
33,6 Gigapixel
SLI/CrossFire
3-Way-SLI
Overclocking
GPU 916 MHz
Speicher 2327 MHz
3DMark (Herstellertakt) 12491
3DMark (Übertaktett) 14129
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 39,2 db(A)
Last-Modus 47,7 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 84 Watt
Last-Modus
337 Watt
Temperatur
Idle-Modus 44 °C
Last-Modus
86 °C

Obwohl uns die Lautstärke und der Stromverbrauch der Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition überhaupt nicht gefallen haben, wollen wir an dieser Stelle nicht so sein und zücken unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award. Eine brachiale Leistung, ein sehr gutes Overclocking-Potential und eine umfangreiche Ausstattung sind dafür verantwortlich, das wir die Vernunft gerne über Bord werfen. Herzlichen Glückwunsch!

excellent_award

Positive Aspekte der Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition:

  • Sehr gute 3D-Performance
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Gutes Overclocking-Potential

Negative Aspekte des Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition:

  • Hohe Abwärme und Leistungsaufnahme
  • Unter Last ziemlich laut

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