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Kurztest: PowerColor Radeon HD 6850 PCS+

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Seite 16: Fazit

Die Hersteller haben vor allem eines gelernt - sich von dem Einheitsbrei abheben zu wollen. PowerColor versucht dies mit der Radeon HD 6850 PCS+. Eine Übertaktung der GPU um 45 MHz soll die Differenzierung ebenso erleichtern, ebenso die Kühlung.

Bei der Performance können wir die Werte der Sapphire Toxic Radeon HD 6850 übernehmen. Die Übertaktung sorgt für einen gewissen Abstand zwischen den beiden Karten und den Referenzversionen. Stimmt der Preis, kann dieses Performance-Plus ab Werk gerne mitgenommen werden.

In unseren Augen aber weitaus wichtiger sind Stromverbrauch und die Kühlung. Erstere Werte liegen sehr dicht beisammen. Ein Unterschied von 1-2 Watt dürfte sich in den Abschlagszahlungen an den Stromanbieter kaum bemerkbar machen. Bei den Temperaturen zeigt sich die PowerColor im Idle-Betrieb auf durchschnittlichem Niveau, kann unter Last aber mit besonders niedrigen Werten glänzen. Für die Lautstärke gilt ähnliches. Die Drehzahl bzw. Geräuschkulisse ohne Last zeigt keinerlei Ausreißer nach oben oder unten. Dafür aber ändert sich an der Drehzahl unter Last auch nicht sonderlich viel, weswegen die Karte die bisher leiseste im Test ist.

Die PowerColor Radeon HD 6850 PCS+ ist in unserem Preisvergleich für knapp 170 Euro gelistet und damit 20 Euro teurer als die Referenzmodelle. Ob die leisere Kühlung unter Last und die werksseitige Übertaktung diesen Preis wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Positive Aspekte der PowerColor Radeon HD 6850 PCS+:

  • sehr gute Lautstärke unter Last
  • werksseitige Übertaktung

Negative Aspekte der PowerColor Radeon HD 6850 PCS+:

  • höheres Übertaktung-Potenzial (werksseitig) bleibt ungenutzt

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