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Test: Gigabyte GeForce GTX 480 SuperOverclock - Fazit

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Seite 19: Fazit

Wie für die MSI N480GTX Lightning gilt auch bei der Gigabyte GeForce GTX 480 SuperOverclock - leider etwas zu spät. NVIDIA hat inzwischen die GeForce GTX 580 präsentiert und will die GeForce GTX 480 auslaufen lassen. Hersteller, die nun Wochen oder gar Monate an einem eigenen Design des PCBs und der Kühlung gearbeitet haben, sehen sprichwörtlich "alt" aus.

Doch eines kann sich Gigabyte mit der GeForce GTX 480 SuperOverclock auf die Fahnen schreiben: man hat die ab Werk schnellste GeForce GTX 480 konstruiert. Der Aufwand dafür scheint nicht unerheblich zu sein. Das PCB wurde komplett überarbeitet um Platz für eine optimierte Spannungs- und Stromversorgung zu schaffen.

Ebenfalls besonderen Wert legte Gigabyte nach eigener Aussage auf die Kühlung. Hier jedoch klafft eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Während sich die Temperaturen noch durchaus im annehmbaren Bereich bewegen, trifft dies für die Lautstärke nicht im vollen Umfang zu. Gerade unter Last hätten wir und von einem Design mit drei Lüftern einen leiseren Betrieb gewünscht. Auch beim Overclocking hatten wir etwas mehr erwartet, allerdings hat MSI mit der N480GTX Lightning die Latte hier auch extrem hoch gelegt.

Final für die Gigabyte GeForce GTX 480 SuperOverclock festzuhalten, bleibt eine sehr gute Performance ab Werk. Leider ist die Karte noch nicht im Preisvergleich gelistet und aufgrund der aktuellen Situation ist auch fraglich, ob sie jemals dort auftauchen wird.

Positive Aspekte der Gigabyte GeForce GTX SuperOverclock:

  • sehr gute Performance ab Werk
  • leise im Idle-Betrieb

Negative Aspekte der Gigabyte GeForce GTX SuperOverclock:

  • trotz alternativer Kühlung recht laut unter Last
  • hoher Stromverbrauch

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