> > > > Test: MSI N480GTX Lightning

Test: MSI N480GTX Lightning

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 19: Overclocking

Eine Karte wie die MSI N480GTX Lightning ist vor allem für das Overclocking ausgelegt. Daher haben wir uns hier ein paar Minuten mehr mit der Karte gegönnt als wir das üblicherweise tun. Ziel war es das Maximum aus der Karte mithilfe der Luftkühlung heraus zu holen. Mit einer Wasser- oder gar Stickstoff-Kühlung sind natürlich noch weitaus höhere Taktraten möglich.

Um höhere Taktraten zu erreichen nutzten wir das Potenzial für die Spannungen soweit aus, wie wir es mit einer Luftkühlung verantworten konnte. Folgende Spannungsbereiche erlaubt MSI mit der N480GTX Lightning:

GPU-Spannung: 0,96 bis 1,29 Volt (1.07 Volt default)
Speicher-Spannung: 1,48 bis 1,68 Volt (1.58 Volt default)
PLL-Spannung: 0,96 bis 1,11 Volt (1.06 Volt default)

In unserem Overclocking-Test verwendeten wir 1,15 Volt für die GPU, 1,65 Volt für den Speicher und 1,1 Volt für den PLL. Im Resultat erreichten wir einen GPU-Takt von 892 MHz. Der Speicher arbeitete mit 1060 MHz. Es sei allerdings angemerkt, dass die Lüfter dabei auf 100% ihrer Drehzahl arbeiteten und wir den dauerhaften Betrieb mit einer Luftkühlung bei diesen Taktraten eigentlich nicht empfehlen können. Leider müssen die Speicherchips gänzlich ohne aktive Kühlung auskommen.

In den Benchmarks wirkte sich das wie folgt aus:

oc1

oc2

oc3

oc4

Natürlich hat das Overclocking auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Folgendes Diagramm stellt die Verhältnisse dar:

oc5