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Test: AMD Radeon HD 6970 und 6950

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Seite 6: EQAA und MLAA

Enhanced Quality Anti-Aliasing (EQAA)

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Enhanced Quality Anti-Aliasing (EQAA) ist ein neues Multi Sample Anti-Aliasing, welches bis zu 16 Zusatzinformationen pro darzustellenden Pixel erlaubt. EQAA ist kompatibel zu adaptivem AA, SSAA und MLAA.

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EQAA macht sich die ineffektive Nutzung der zusätzlichen Informationen durch MSAA zunutze. Kommt Anti-Aliasing zum Einsatz, wird der darzustellende Pixel um zusätzliche Informationen erweitert. Vom Pixel wird eine Color-Sample-Location erstellt und über die Coverage-Sample-Location positioniert. Bei 2x MSAA wird ein Pixel also über zwei Samples dargestellt. Bei 4x MSAA sind es entsprechend vier Samples. EQAA erweitert die Anzahl der Coverage-Sample-Locations um jeweils das Doppelte. Dadurch wird bei 2x EQAA der Pixel durch vier Samples dargestellt. Die Abdeckung der Pixel wird erhöht, ohne dabei die Performance maßgeblich zu reduzieren. 4x EQAA soll dabei die gleiche Bildqualität wie 8x MSAA erreichen.

Morphological Anti-Aliasing

Mit der Radeon HD 6850 und 6870 führt AMD auch einen neuen Anti-Aliasing-Mode ein. Das sogenannte Morphological Anti-Aliasing (MLAA) ist allerdings nicht wirklich neu, sondern ist bereits in zahlreichen Engines im Einsatz. Als Beispiel sei hier Metro 2033 genannt, aber auch auf der XBOX 360 wird MLAA bereits in einigen Spielen verwendet. Natürlich ist auch die neue Radeon-HD-6900-Serie in der Lage Morphological Anti-Aliasing auszuführen.

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Eines muss Morphological Anti-Aliasing allerdings abgesprochen werden: Es handelt sich dabei nicht wirklich um eine Verbesserung der Darstellung, sondern um ein Post-Processing. Die Kanten werden nicht geglättet, sondern weich gezeichnet. Der Vorteil von Morphological Anti-Aliasing ist allerdings, dass dieser Filter auf der kompletten Szene angewendet werden kann und durch DirectCompute beschleunigt wird. Allerdings kann Morphological Anti-Aliasing auch keine Informationen hinzufügen, wie das beim SuperSampling Anti-Aliasing der Fall ist. So sorgt MLAA zwar in gewissen Bereichen für eine verbesserte Darstellung, von einer Verbesserung in allen Ebenen kann allerdings nicht gesprochen werden.

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AMD stellt einige Vergleichsbilder zur Verfügung, welche die verbesserte Darstellung durch Morphological Anti-Aliasing darlegen soll.