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Test: AMD Radeon HD 6970 und 6950

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Seite 3: Architektur und Dual-Graphics-Engine

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Die wichtigsten Neuerungen der Radeon-HD-6900-Serie im Überblick. Besonders markant ist das VLIW4-Design (Very Long Instructions Word) der Shader-Prozessoren. Es können vier parallele Instruktionen auf einem VLIW-Shader ausgeführt werden. AMD hat das bisherige 5D-Design überdacht und ist zu dem Entschluss gekommen, mit einem 4D-Design wesentlich effektiver arbeiten zu können. Aber es wurden auch noch weitere Verbesserungen in der Architektur vorgenommen, die wir uns nun im Einzelnen anschauen wollen.

Dual-Graphics-Engine

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In der neuen Architektur sind keine speziellen Tesselation-Units mehr vorhanden. AMD will das Design auf den kleinsten möglichen Nenner bringen und dies beinhaltet auch sämtliche Einheiten einer GPU möglichst universell einzusetzen.

Über den Command-Prozessor werden immer zwei Graphics-Engines gemeinsam angesprochen, weshalb auch die Rede von einer Dual-Graphics-Engine ist. Jede dieser Graphics-Engines beinhaltet auch die 8. Generation der Geometrie- oder Tesselation-Shader. AMD gibt an, eine bis zu dreifache Tesselation-Performance gegenüber der Radeon HD 5870 zu erreichen, was sich dann in den Benchmarks bemerkbar machen wird. Möglich wird dies durch den Dual-Rasterizer, der nun 32 Pixel pro Takt verarbeiten kann. Zusätzlich kommt es bei vielen durch Tesselation erstellten Geometrie-Informationen dazu, dass die Puffer überlaufen bzw. vollends ausgereizt wurden. In der neuen Radeon-HD-6900-Serie können diese Daten auch außerhalb der GPU gespeichert werden. In einem extra Abschnitt zur Tesselation Performance gehen wir auf die dadurch erreichten Verbesserungen genauer ein.