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Test: Gigabyte GeForce GT 430 OC

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Seite 4: Testsystem, Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

Testsystem:
  • Intel Core i7 870 4x 2,93
  • Gigabyte GA-P55 UD3
  • Corsair XMS3 Dominator 4GB PC3-12800U CL8-8-8-24 (CMD4GX3M2A1600C8)
  • Windows 7 64 Bit
  • ATI Catalyst 9.12 Hotfix
  • ATI Catalyst 10.3 (HD 5750/5770/5830)
  • GeForce 195.62
  • GeForce 258.80 (GTX 465/GTX 460/GTX 470)
  • GeForce 260.52 (GTS 450)

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Die gesamte jüngere NVIDIA-GeForce-400-Familie erfreut sich einer sehr geringen Leistungsaufnahme - häufig leider aber nur im Leerlauf. Auch die Gigabyte GeForce GT 430 OC konnte in dieser Disziplin überzeugen und mit gerade einmal 53 Watt - bezogen auf das Gesamtsystem - zusammen mit einer NVIDIA GeForce GT 220 den ersten Rang unseres Testfeldes ergattern.

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Dank einer maximalen Leistungsaufnahme von 49 Watt zeigt sich unser Testsystem, bestückt mit der Gigabyte GeForce GT 430 OC unter 3D-Last sehr genügsam. Sehr gute 112 Watt zog der Testrechner aus der Steckdose. Nur die NVIDIA GeForce GT 240 lieferte in dieser Disziplin ein noch besseres Bild.

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LowProfile-Karten haben oft das Problem von einem kleinen, lautstarken Lüfter auf Temperatur gehalten zu werden. Gigabyte setzte bei unserem heutigen Testmuster auf zwei kleine 45-mm-Lüfter, verbaute zahlreiche Aluminium-Finnen und nahm somit auch einen zweiten Slot in der Höhe in Kauf. Insgesamt konnte diese Lösung den kleinen GF108-Chip im Windows-Betrieb auf 42 °C herunterkühlen.

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Unter Last konnte die Gigabyte GeForce GT 430 OC dann einige Plätze gut machen und sich Rang 4 unseres Vergleichstests ergattern. Mit einer Temperatur von 53 °C lagen die Werte auf einem sehr guten Niveau, wenngleich ältere NVIDIA- und AMD-Grafikkarten unterm Strich noch bessere Werte abliefern konnten.

Mit ihren 96 Shadereinheiten und dem 1024 MB großen DDR3-Videospeicher sowie den höheren Taktraten ist die Gigabyte GeForce GT 430 OC geradezu prädestiniert für den Einsatz im hauseigenen Wohnzimmer-PC. Hierfür sollte der 3D-Beschleuniger allerdings auch eine gute Figur bei der Lautstärke machen, um den Film- und Spiele-Genuss auf dem Sofa nicht zu stören. Hier muss man leider sagen, dass der NVIDIA-Boardpartner sein Ziel nicht ganz erreicht hat. Zwar blieb die Geräuschkulisse im Leerlauf auf einem guten Niveau, doch drehten die beiden Lüfter unter Last ganz schon auf, sodass die kleine Grafikkarte deutlich aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören war. Die größeren Modelle, welche rein von der Optik her auf einen ähnlichen Kühlkörper setzen, machen das hier schon deutlich besser - trotz höherer TDP und Abwärme. Eine Passiv-Lösung der NVIDIA GeForce GT 430 wäre wohl das Non-Plus-Ultra.