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Test: EVGA GeForce GTS 450 FTW - Fazit

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Seite 15: Fazit

Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis NVIDIA seine ersten DirectX-11-Grafikkarten der Fermi-Architektur auch in den unteren Preisregionen anbieten würde. Am Montag drang man nun endlich auch in die 130-Euro-Klasse vor und brachte einen würdigen Gegenspieler für die ATI Radeon HD 5750 auf den Markt, der leistungsmäßig durchaus mithalten kann und besonders leise seine Dienste verrichtet, aber vor allem unter Last eine hohe Leistungsaufnahme besitzt. Dieses Manko konnte auch EVGA mit seiner GeForce GTS 450 FTW nicht ausmerzen. Im Gegenteil: Mit werksseitiger Übertaktung war man gezwungen zusätzlich noch die Betriebsspannung nach oben zu setzen, was der Leistungsaufnahme nicht gerade zugute kam.

Die Paradedisziplin des neuen 3D-Beschleunigers ist klar der Leerlauf. Hier lieferte man nicht nur niedrige Temperatur-Werte ab, sondern blieb zudem auch noch besonders leise. Die Lautstärke des neuen FTW-Modells kann sich durchaus sehen. Leistungsmäßig liegt man aufgrund der starken Übertaktung ebenfalls oberhalb der des Referenzmodells von NVIDIA. Anstatt sich mit 783/1566/1804 MHz zu begnügen, lässt man sein jüngstes Modell mit starken 920/1840/2052 MHz arbeiten. 

Insgesamt aber hätten wir uns nicht nur die ein oder andere Dreingabe gewünscht, sondern wohl auch den nötigen Kick, denn solche Taktraten sollten eigentlich auch viele andere GF106-Ableger schaffen, dann allerdings nicht ab Werk. Ein Pluspunkt sind das EVGA Step-Up-Programm sowie die 10 Jahre Garantie die vom Hersteller gegeben werden.

Positive Aspekte der EVGA GeForce GTS 450 FTW:

  • Starke Übertaktung ab Werk
  • Leises Kühlsystem

Negative Aspekte der EVGA GeForce GTS 450 FTW :

  • durch Übertaktung bedingter höherer Last-Verbrauch

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