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Test: NVIDIA GeForce GTS 450

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Seite 2: GeForce GTS 450 - Details der Architektur

Kommen wir nun zu den technischen Details der Karte sowie der Positionierung am Markt.

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Wie bereits in der Einleitung besprochen, zielt NVIDIA mit der GeForce GTS 450 auf einen ganz bestimmten Markt, was auch die Bezeichnung als "Sniper" der Karte verdeutlichen soll.

GF106-Diagram_Final_rs

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NVIDIA hat die Fermi-Architektur noch einmal leicht gegenüber der GF100- und GF104-GPU überarbeitet. Herausgekommen ist eine GF106 getaufte GPU, welche auf die gleiche Anzahl an Streaming-Multiprozessoren (SM) wie die GF104 der GeForce GTX 460 zurückgreifen kann. Den vier Streaming-Multiprozessoren folgen daher auch 192 Shader-Prozessoren sowie 32 Texture-Units und 16 ROP`s.

Auf Seiten des Speichers setzt NVIDIA auf einen 1024 MB großen GDDR5-Speicher, der über 2x 64 Bit breiten Speichercontroller an die GPU angebunden ist. Der Takt beläuft sich im Referenzdesign auf 902 MHz. NVIDIA hat sich offensichtlich dafür entschieden hier keine zwei Modelle anzubieten, wie das noch bei der GeForce GTX 460 der Fall ist.

Die GPU arbeitet im Referenz-Design mit einem Takt von 783 MHz. Wie die von uns getesteten Karten zeigen, können die Hersteller vom Start weg auch mit übertakteten Modellen aufwarten. Die an den GPU-Takt gekoppelten Shader-Prozessoren arbeiten mit 1566 MHz.

GF106_Full-GPU_rs

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Anders als das erste Block-Diagramm auf dieser Seite stellt obiges die volle GF106-GPU dar. Groß ist der Unterschied nicht, allerdings ist hier ein weiteres Graphic Processing Cluster (GPC) zu erkennen. Die GF106-GPU auf der GeForce GTS 450 hat zwei Speichercontroller und zwei ROP-Units, insgesamt 16 ROPs (wie oben beschrieben). Die GPU selbst hat drei Speichercontroller und drei ROP-Units mit somit insgesamt 24 ROPs.

Nach den technischen Daten wollen wir uns nun die Karten selbst anschauen.