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Test: Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample 2048 MB

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Seite 16: Fazit

Insgesamt fällt unser Urteil zur Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample nicht viel anders aus, als das zur Palit GeForce GTX 460 Sonic. Kein Wunder, schließlich unterscheiden sich die beiden Grafikkarten fast nur bei der Abdeckung des Kühlers - wenn man einmal von der doppelten Speichermenge absieht. Mit leicht erhöhten Taktraten liegt die Leistung minimal über dem Niveau der NVIDIA-Vorgaben, auch wenn man sagen könnte, dass 25 MHz mehr auf der Brust fast schon in den Bereich der Messtoleranz fallen. Bei der Lautstärke liegt man gewohnt auf einem angenehmen Niveau. Zwar konnte man den 3D-Beschleuniger unter Last durchaus aus dem geschlossenen Testsystem heraushören, doch war das leise Brummen noch längst nicht nervtötend. Im Leerlauf hingegen war kein einziger Mucks festzustellen.

Viel interessanter ist also die Frage, ob sich die doppelte Menge an Videospeicher rentiert. Diese Frage können wir klar mit "Nein" beantworten. Bei gleicher Taktfrequenz liegen die Frames und Punkte unserer Benchmarks etwa gleich auf. Maximal im Unigine-Heaven-Benchmark konnte man bei hoher Auflösung und hinzugeschaltetem AA/AF leichte Pluspunkte bemerken. Vergleicht man allerdings die 768-MB-Variante mit 1024- oder 2048-MB-Modellen, so fällt der Leistungsunterschied deutlich größer aus, was allerdings meist auch am beschnittenen Speicherinterface liegen mag. Im Heaven-Benchmark gibt es allerdings auch häufig Nachladeruckler, was zeigt, dass die Texturen ständig in den Speicher geladen werden müssen. Wer sich für eine NVIDIA GeForce GTX 460 entscheidet, sollte also zu einem Modell mit größerem Videospeicher greifen. Wer dabei noch etwas Geld sparen will, kann sich bedenkenlos für eine 1-GB-Variante entscheiden.

Insgesamt fehlte uns bei der Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample für einen Award der nötige Kick. Zwar bietet man leicht höhere Taktraten, ein eigenes Kühlsystem und die doppelte Videospeicher-Menge, doch war von allen drei Kriterien kaum etwas zu spüren. Zu hoch hat NVIDIA die Messlatte bei seinem Referenzkühler gelegt, zu gering fiel der Leistungssprung durch die höheren Taktraten und den größeren Speicher aus. Auch eine weitere Dreingabe im Lieferumfang hätten wir gerne noch gesehen.

Positive Aspekte der Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample 2048 MB:
  • Leises Kühlsystem

Negative Aspekte der Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample 2048 MB:

  • Geringer Lieferumfang, maue Übertaktung ab Werk

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