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Test: Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample 2048 MB

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Seite 1: Test: Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample 2048 MB

gainward_gtx460_gs_2gbSchon in unserem Launch-Artikel zur NVIDIA GeForce GTX 460 konnten wir zahlreiche Modelle, bei denen die Hersteller kräftig an der Taktschraube drehten und teilweise auch einen anderen Kühlkörper verbauten, testen. Darunter war auch die Palit GeForce GTX 460 Sonic, die sich dank werksseitiger Übertaktung zu den schnelleren Modellen des GF104-Lineups gesellte. Mit der Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample haben wir ein paar Wochen später ein fast baugleiches Modell im Testlabor – lediglich die Abdeckung des Kühlers und der Speicherausbau unterscheiden sich. Ob sich die beiden Grafikkarten in Sachen Performance und Lautstärke unterscheiden, versuchen wir nun auf den nachfolgenden Seiten zu klären.

Für unseren Launch-Artikel zur NVIDIA GeForce GTX 460 fiel es uns schwer, an ein Modell mit Referenzkühler zu kommen. Zu groß war die Auswahl, denn häufig fanden sich ein anderer Kühlkörper oder höhere Taktraten auf den Modellen der Boardpartner. Auch einige Wochen nach dem offiziellen Start der beliebten DirectX-11-Grafikkarte, die im Vergleich zum größeren GF100-Bruder deutlich sparsamer unterwegs ist und dabei kaum Abstriche zum nächstschnelleren Modell hinnehmen muss, sind noch längst nicht alle verschiedenen Variationen getestet. Mit der Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample erreichte uns nun ein fast baugleiches Modell zur Palit GeForce GTX 460 Sonic – lediglich die Abdeckung des Kühlkörper ist eine andere, denn die restlichen Daten und das PCB sind identisch. Ob unser heutiges Testmuster an den Erfolgen des Palit-Pendanten anknüpfen oder sich sogar absetzen kann, versucht dieser Test zu klären.

Wie alle anderen Modelle der NVIDIA GeForce GTX 460 greift auch die Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample auf den GF104 zurück. Im Vergleich zum großen GF100-Ableger finden jedoch nicht mehr 32 skalare Einheiten je Shadercluster ihren Platz, sondern jeweils 48 ALUs. Damit reduzierte sich die Anzahl der einzelnen Streaming-Multiprozessoren. Kamen auf dem GF100 noch weit über zehn solcher Gruppierungen zum Einsatz, sind es bei Vollbestückung des GF104 maximal acht SMs. Die NVIDIA GeForce GTX 460 muss sich jedoch mit sieben solcher zufriedengeben, was ihr 336 CUDA-Cores und 56 Textureinheiten bescheinigt. Bei der Speicherausstattung stehen zwei Varianten zur Auswahl. Während die 1024-MB-Version über ein 256 Bit breites Speicherinterface kommuniziert, greift die kleinere Variante mit 768 MB auf ein 192-Bit-Interface zurück. Die Taktraten und der Speichertyp bleiben jedoch gleich. So setzt man auf 900 MHz schnelle GDDR5-Chips. Ansonsten werden die einzelnen Shadereinheiten mit 1401 MHz befeuert, während die kleine 40-nm-GPU mit 675 MHz rechnet. Die TDP beläuft sich je nach Speicherausstattung auf 150 bis 160 Watt. Die Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample ist mit 700/1400/900 MHz etwas schneller unterwegs und besitzt außerdem ein eigenes Kühlsystem sowie die doppelte Speichermenge. Auf den nächsten Seiten prüfen wir den brandaktuellen GF104-Ableger auf Herz und Nieren.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:
Grafikkarte: Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample 2048 MB
GPU GF104
Fertigung 40 nm
Anzahl Transistoren 1,95 Milliarden
GPU Takt 700 MHz
Speichertakt 1800 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 115,2 GB/Sekunde
Shadermodell 5.0
Shadereinheiten 336 (1D)
Shadertakt 1401 MHz
Texture Units 56
ROPs 32
Pixelfüllrate 22,4 Gigapixel
SLI/Crossfire SLI

336 Shadereinheiten, 56 TMUs, 24 ROPs, insgesamt 768 MB GDDR5-Videospeicher und Taktraten von 700/1400/1800 MHz. Das sind die Eckdaten unseres heutigen Testsamples. Schauen wir nun, was die Karte tatsächlich leistet.