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Test: Gigabyte Radeon HD 5750 Silent Cell

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Seite 4: Testsystem, Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

Testsystem:
  • Intel Core i7 870 4x 2,93
  • Gigabyte GA-P55 UD3
  • Corsair XMS3 Dominator 4GB PC3-12800U CL8-8-8-24 (CMD4GX3M2A1600C8)
  • Windows 7 64 Bit
  • ATI Catalyst 9.12 Hotfix
  • GeForce 195.62

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Bereits auf der Verpackung verspricht der Hersteller Großes. So soll die Gigabyte Radeon HD 5750 Silent Cell das Overclocking-Potential um bis zu 30 Prozent erhöhen und die Leistungsaufnahme um den gleichen Faktor senken. Zudem verspricht man sich 10 Prozent kühlere Temperaturen, als beim Referenzmodell von AMD - auf dem Aufkleber redet man gar von 18 °C. In der ersten Disziplin konnte Gigabyte tatsächlich den Stromverbrauch etwas verbessern und sich vor die Referenzkarte der US-Amerikaner setzen. Rund 68 Watt zog das Gesamtsystem aus der Steckdose.

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Auch unter Last liegt die Gigabyte Radeon HD 5750 Silent Cell mit 146 zu 155 Watt leicht vorne. Wie nicht anders zu erwarten, belegt der RV840 in Sachen Leistungsaufnahme das vordere Mittelfeld, denn nur die kleineren Familienmitglieder und unsere beiden NVIDIA-Vertreter zeigen sich noch sparsamer.

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Erstaunlich auch, dass die Karte zumindest im Leerlauf nicht wesentlich wärmer wird, als das AMD-Referenzmodell. Die Differenz beträgt gerade einmal 1 °C.

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Unter 3D-Last steigt die Temperatur dann sprunghaft an, bleibt aber auch hier hinter dem aktiv gekühlten Vorbild zurück. Für eine Passiv-Grafikkarte ein hervorragendes Ergebnis!

Da unser Testkandidat komplett lautlos auf Temperatur gehalten wird und man nur die Geräusche der restlichen Systemkomponenten wahrnimmt, eignet sich der neue 3D-Beschleuniger auch für empfindliche Ohren, die zugleich eine schnelle DirectX-11-Grafikkarte suchen und dabei nicht ganz so viel Geld ausgeben wollen. Silent-Fans kommen also voll und ganz auf ihre Kosten.