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Test: XFX Radeon HD 5830

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Seite 4: Testsystem, Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

Testsystem:
  • Intel Core i7 870 4x 2,93
  • Gigabyte GA-P55 UD3
  • Corsair XMS3 Dominator 4GB PC3-12800U CL8-8-8-24 (CMD4GX3M2A1600C8)
  • Windows 7 64 Bit
  • ATI Catalyst 9.12 Hotfix
  • ATI Catalyst 9.3 (ATI Radeon HD 5830)
  • GeForce 195.62

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Bislang konnte die komplette ATI-Radeon-HD-5000-Reihe mit guten Stromverbrauchs-Werten glänzen. Wie schon die Zielgruppe vermuten lässt, macht sich die XFX Radeon HD 5830 bereits in der ersten Disziplin im Mittelfeld breit. Mit 72 Watt zog das Gesamtsystem zwei Watt weniger aus der Steckdose, als das gleiche System mit einer ATI Radeon HD 5770 oder auch 5750. Nur die ATI Radeon HD 4890, welche allerdings noch im älteren 50-nm-Verfahren vom Band lief, fällt hier etwas aus dem Raster.

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Unter Last dreht sich das Blatt etwas, denn hier wird klar, dass AMD nicht umsonst die maximale Leistungsaufnahme höher als beim nominell schnelleren Bruder, der ATI Radeon HD 5850, angeben musste. Mit 229 Watt zog das Gesamtsystem etwas mehr aus dem Netzteil. Nur die ATI Radeon HD 4890 verbraucht noch etwas mehr. Die ATI Radeon HD 5770 weiß in Sachen Leistung und Stromverbrauch noch immer am besten zu gefallen.

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Auch niedrige Temperatur-Werte scheinen nicht zu den Stärken unseres heutigen Testkandidaten zu zählen. So setzt man sich im Leerlauf mit einer Temperatur von 50 °C fast schon an die Spitze, denn nur noch die ATI Radeon HD 5850 aus der gleichen Produktfamilie wurde wärmer, wenngleich auch nur mit einer Differenz von zwei Grad.

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Unter Last steigt natürlich die Temperatur weiter an. Während das Referenzmodell von AMD hier zu den heißesten Modellen der Produktfamilie zählt, bleibt das XFX-Modell etwas kühler und kann sich sogar vor eine ATI Radeon HD 5750 setzen. Deutlich vorne liegen die 50-nm-Vorgänger - beunruhigend sollten die hier gezeigten Werte aber noch längst nicht sein.

Wichtig für zahlreiche Anwender ist auch die Lautstärke des Systems. Während hier vor allem die Netzteil- und CPU-Kühler-Hersteller in den letzten Jahren ordentlich aufholen konnten, waren die der Grafikkarten häufig unerträglich laut. Auch die ersten DirectX-11-Grafikkarten von NVIDIA fallen fast schon unter dieses Raster. XFX wollte sich hier dem Trend anschließen und ein leises Kühlsystem kreieren. In der Tat ist das auch gelungen. So war der kleine 70-mm-Lüfter im Leerlauf nicht aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören, während er auch bei höheren Drehzahlen angenehm ruhig seinen Dienst absolvierte. Hörbar ist er dann allerdings doch. Insgesamt aber ein Modell, welches durchaus für empfindliche Ohren zu empfehlen ist!